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Ortsrat Todenmann diskutiert einen umfangreichen Themenkatalog

Vom Radweg bis zum Mineralabbau

Todenmann (clb). Was soll aus der Flutlichtanlage des SV Todenmann werden, die seit fast zwei Jahren noch immer unaufgebaut auf dem Sportplatz in Todenmann liegt und die der Ortsrat bezuschusst hat? Klaus Helmentag, SPD-Fraktionssprecher, hat dieses und andere Themen bei der jüngsten Ortsratssitzung aufgegriffen und nach interfraktioneller Einigung im Namen des Ortsrats einen Antrag an die Stadt gestellt.

Die Flutlichtanlage liegt seit zwei Jahren unaufgebaut auf dem S

Man müsse zuerst einmal klären, ob es den SV Todenmann noch gebe, erwiderte Uwe Drinkuth (CDU). Er selbst habe sich zu seiner Zeit als Ortsbürgermeister für die Förderung des Vereins eingesetzt. Da jetzt der Sponsor zurückgetreten sei, müsse man darauf achten, dass der Ortsrat seine Gelder wiederbekomme. "Deshalb müssen wir jetzt mit dem Geschäftsführer in Kontakt treten und dann schauen, wie es weitergeht", erklärte Drinkuth, woraufhin Ortsbürgermeister Uwe Vogt (CDU) versprach, sich darum zu kümmern. "Wichtig ist, dass die Masten nicht einfach so verschwinden", fasste er zusammen. Ein weiterer Antrag wurde zum Geh- und Radwegbau an der Hauptstraße gestellt. Seit 15 Jahren verhandle man - jetzt müsse endlich etwas getan werden, so Helmentag. Das Verfahren laufe zwar, befinde sich jedoch immer noch in der Planungsphase.Dem stimmte auch Drinkuth zu: "Die Stadt sollte der Landesstraßenbehörde ständig auf die Füße treten, sonst wird alles weiter auf die lange Bank geschoben! Und auch die Ergebnisse des Haushaltsplans sollen gezeigt werden." Drinkuths Vergleich mit der schlechten Asphaltierung in Ahnsen ("wo einem fast das Gebiss rausfällt") sorgte für lautes Gelächter im Saal. Zudem fordert der Ortsrat eine gemeinsame Ortsbegehung mit dem städtischen Tiefbauamt, bei der vor allem die Infrastruktur des Dorfes untersucht werden soll. Zur Kontrolle des Tonabbaus unterhalb des Zollhauses wurde der Antrag gestellt, dass die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises, die Stadt Rinteln und der Sprecher der Bürgerinitiative Grenzweg - wie jedes Jahr - die Genehmigung bekommen, bei dem Abbau nach dem Rechten schauen zu können. Beim Mineralabbau am ehemaligen Steinbruch Schiewe am Papenbrink hat es einen Besitzerwechsel bei der Betreiberfirma gegeben. Die Barbara Erzbergbau GmbH wurde an die Ferdinand Wesling GmbH in Rehburg-Loccum verkauft. Der Ortsrat möchte sich nun vergewissern, ob sich die neue Firma an die vereinbarten Richtlinien hält und weiterhin ordnungsgemäß abbaut.

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