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Öffnungszeiten in Helpser Jugendeinrichtung ändern sich / Neues Angebot speziell für Elf- bis 14-Jährige geplant / Kinder sollen mitreden

Vom Kinderheim zum Jugendcafé: Björn Held betreut "Mad-House"

Helpsen (mw). Nachdem die Jugendlichen im Helpser Jugendcafé "Mad-House" seit dessen Gründung 1996 durch Ehrenamtliche betreut worden sind, kümmert sich zukünftig ein Mitarbeiter der Gemeinde Nienstädt um die jungen Leute. Björn Held, der neue Mann, ist am Montag offiziell in sein neues Amt eingeführt worden.

Björn Held

Was den Umgang mit Kindern und Jugendlichen angeht, kann Held auf etliche Jahre Berufserfahrung als Erzieher zurückgreifen. So hat der 37-Jährige nach eigenen Angaben früher in einigen Kinderheimen gearbeitet, bevor er vor einem Jahr eine Tätigkeit als Hortbetreuer im Kindergarten Sülbeck angetreten hat, die er fortführen wird. Außerdem ist Held ehrenamtlicher Gemeindejugendfeuerwehrwart in der Samtgemeinde Nienstädt. Mit dem vollzogenen Personalwechsel werden sich laut Samtgemeindemitarbeiter Ditmar Köritz auch einige weitere Änderungen für das "Mad-House" ergeben. So wird das Jugendcafé zwar nach wie vor dienstags von 17.30 bis 20.30 Uhr geöffnet sein, für die sonntäglichen Öffungszeiten von 16.30 bis 19.30 Uhr soll es dagegen einen anderen Termin geben. Dieser ist zudem für eine etwas jüngere Zielgruppe (Elf- bis 14-Jährige) vorgesehen. Durch die Beschränkung auf zwei Öffnungstage pro Woche wolle man bewirken, dass der Treff für die Kinder und Jugendlichen etwas Besonderes bleibt. Das Konzept des "Mad-House" bleibt indes wie bisher. "Es soll im wesentlichen eine Plattform bieten, um sich auszutauschen", so Köritz. Daneben können sich die jungen Leute im Jugendtreff etwa mit Billard, Kicker oder diversen Gesellschaftsspielen beschäftigen. Um das Freizeitangebot noch mehr auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zuzuschneiden, sollen die Kinder und Jugendlichen laut Köritz in die weitere Entwicklung einbezogen werden. Hinsichtlich der finanziellen Seite des Personalwechsels wies Köritz darauf hin, dass Held zwar bei der Gemeinde Nienstädt angestellt ist, die Samtgemeinde Nienstädt jedoch die Personalkosten trägt. An Helds Einführung nahmen auch Mitglieder des Samtgemeindeausschusses teil. Zur Unterstützung gab es von Adolf Neitsch (Bürgermeister Helpsen), Gerd Widdel (Bürgermeister Nienstädt), Wilfried Sundermeier (stellv. Bürgermeister Seggebruch) und Werner Vehling (Bürgermeister Hespe) finanzielle Zuwendungen.

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