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Erste Versuche auf dem Grün im Golfclub Rehburg-Loccum

Vom Golfneuling zum Abschlagass

Rehburg-Loccum (kcg). Putten, chippen, pitchen und abschlagen: Nicht etwa die Handgriffe einer exotischen Kampfsportart, sondern die grundlegenden Schwungtechniken des Golfsportes können Interessierte auf der Driving-Range des Golfclubs Rehburg-Loccum erlernen und trainieren.

Markus Dreykluft holt mit dem Schläger aus, hält einen Moment inne und lässt das "Holz" mit einer geschmeidigen Drehung des Oberkörpers durch die Luft sausen. Punktgenau trifft er den kleinen weißen Ball, der in einem hohen Bogen bis weit hinter die 100 Meter-Markierung fliegt. Schließlich lässt er den Schläger sinken und fordert sein Gegenüber auf, die soeben vorgeführten Bewegungsabläufe zu wiederholen. Dreykluft ist Trainer im Rehburg-Loccumer Golfclub und sorgt dafür, dass aus interessierten Golf-Neulingen souveräne Spieler auf dem Grün werden. "Anfänger können bei uns einen zweistündigen Schnupperkurs belegen oder einen intensiven Kurs bis hin zur Platzreife absolvieren", erläutert der Golfprofi. Dabei stehe an erster Stelle, die Kursteilnehmer mit den grundlegenden Schlagtechniken vom kurzen Putten bis hin zum langen Schwung vertraut zu machen. Schon längst habe sich der Sport vom Stigma befreit, allein Freizeitbeschäftigung der Schönen und Reichen zu sein, sagt Dreykluft, als er die Körperhaltung seines Schülers korrigiert, Hände, Arme und Schultern in die korrekte Abschlagsposition bringt. "Bei uns spielen Menschen jeden Alters und aus jeder Gesellschaftsschicht." So sei das Golfen mit bundesweit rund 600 000 Aktiven eine der wenigen Sportarten in Deutschland, bei der eine steigende Zuwachsrate an Spielern zu verzeichnen ist. "Golf erfordert sowohl Ausdauer und Körperbeherrschung als auch mentale Stärke und Konzentrationsfähigkeit", beschreibt der passionierte Spieler. Hat ein Anfänger die richtige Schlagtechnik verinnerlicht, komme es darauf an, das auf der Driving-Range Gelernte auf dem Golfplatz umzusetzen. "Die Spieler müssen auf dem Platz unterschiedliche Hindernisse bezwingen, in dem sie Schwung mit den jeweiligen Qualitäten der Schläger kombinieren." Zum Unterricht gehöre zudem die Regelkunde und das Wissen um das korrekte Verhalten auf der Spielbahn. "Nach 15 Trainingsstunden absolvieren die Anfänger eine theoretische und eine praktische Prüfung, um die Platzreife zu erlangen. Diese befähigt sie, selbstständig auf dem Golfplatz zu spielen", so Dreykluft. Rund fünf bis sechs Stunden benötigt ein Spieler ohne Routine zunächst für den 18-Loch-Parcours auf dem Rehburg-Loccumer Platz, schätzt der Profi. "Wer glaubt, Golf sei keine sportliche Herausforderung, irrt gewaltig." Sämtliche Muskeln werden beansprucht, die Kondition permanent trainiert. "Am Ende ist man völlig platt, aber auch unglaublich entspannt und zufrieden", schwärmt der Golfer. "Es ist einfach ein tolles Gefühl, die unterschiedlichen Hindernisse zu bezwingen."




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