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Ausbau der Hafenstraße am Kanal soll im Oktober beginnen / Gewerbegebietserweiterung noch offen

Vollsperrung bis zu zehn Wochen

Niedernwöhren. Die Planungen für Ausbau und Sanierung der Hafenstraße am Mittellandkanal schreiten voran. Nach Angaben des Planungsbüros können die Arbeiten voraussichtlich im Oktober beginnen. Ziel ist es, die Zufahrt zum Gewerbegebiet Wiehagen zu verbreitern, um dem täglichen Schwerlastverkehr gerecht zu werden. Während des Ausbaus muss die Straße teilweise voll gesperrt werden, berichtete ein Vertreter der Planungsbüros im Gemeinderat.

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Die Kosten für das Projekt betragen rund 650 000 Euro. Eine echte Hausnummer für die kleine Kommune. Wie berichtet will sich die Gemeinde Meerbeck, die angrenzende Flächen besitzt, mit drei Prozent, maximal 30 000 Euro, beteiligen. Auch die ansässigen Unternehmen Raiffeisen-Landbund und Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWS) übernehmen eventuell einen Teil der Kosten. Geplant ist nach Angaben des Planungsbüros, die Fahrbahn auf der Südseite von 5,10 Metern auf 6,50 Meter zu verbreitern. Zudem soll der teils brüchige Asphalt saniert werden. Die Anbindung zur L 372 wird aufgeweitet, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Der Baubeginn ist für Oktober geplant. Das sei eine verkehrsarme Zeit, weil Ernte und Kompostanlieferung bereits gelaufen sind, so das Planungsbüro. Auch aus Naturschutzsicht sei dieser Zeitpunkt günstig. Ob die Arbeiten noch vor dem Wintereinbruch erledigt werden können, hänge vor allem von der Witterung ab.

Gearbeitet wird teilweise unter Vollsperrung – insgesamt etwa sechs bis zehn Wochen. In dieser Zeit soll der Verkehr über den Wiehäger Weg, der 2014 ausgebaut wurde, umgeleitet und durch eine Ampel geregelt werden. Dies ist dann die einzige Zufahrt zum Gewerbegebiet. „Wir wollen die Belastung so gering wie möglich halten“ und die Vollsperrung möglicherweise splitten, um sie den Verkehrsspitzen anzupassen.

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Ob die Gemeinde im Zuge des Straßenausbaus auch das Gewerbegebiet an der Hafenstraße erweitert, ist noch offen, sagt Gemeindedirektor Sebastian Kühn auf Nachfrage. „Die Priorität liegt aber eindeutig auf der Hafenstraße.“ Zwar bestehe seit Längerem die Überlegung, neue Gewerbeflächen auszuweisen, um grundsätzliche Entscheidungen zu treffen, stehe aber noch das Geruchsgutachten bei der AWS aus. Eine erste Beurteilung zur Geruchsbelastung gab es bereits, nachdem sich Anwohner über den Gestank im Dorf beklagt hatten. Daraufhin hatte die AWS technische Anpassungen vorgenommen. Ein zweites Gutachten sollte nach Ostern folgen. Das Ergebnis stehe noch aus. Kühn: „Wir sind gespannt.“kil



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