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Unterbezirk und Stadtverband bedanken sich für ehrenamtliches Engagement / Kandidaten vorgestellt

Volles Haus beim SPD-Neujahrsempfang

Bad Münder (lil). „Gewinner und Verlierer“ – unter diesem Motto standen die Begrüßungsreden des Neujahrsempfangs des SPD-Unterbezirks Hameln-Pyrmont und des SPD-Stadtverbands Bad Münder. Rund 300 Gäste waren gestern Abend der Einladung in die Berufsgenossenschaftliche Bildungsstätte gefolgt. Das Besondere: Gleich zwei SPD-Kandidaten waren mit von der Partie. Neben Hartmut Büttner, der für das Bürgermeisteramt in Bad Münder kandidiert, begrüßte der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Stephan Weil, die Gäste.

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„Gabriele (Lösekrug-Möller) wollte, dass ich mal die Begrüßung mache“, eröffnete Ulrich Watermann, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks, scherzend den Abend. „Sonst habe ich als Stellvertreter nicht so viel zu sagen.“ In seinem Jahresrückblick dankte er allen Ehrenamtlichen und stellte die Sozialdemokraten heraus, die 2011 Gewinner waren – unter anderem Bad Münders Stadtverbandsvorsitzender Heinrich Söfjer, der in den Kreistag eingezogen war.

Die – in seinen Augen – Verlierer 2011 ließ Weil nicht davonkommen: „Der Verlierer des Jahres trägt drei Buchstaben: F-D-P.“ Und auch den Antiatom-Kurs der CDU bemerkte er: „Ist das bessere Einsicht oder nackter Opportunismus?“ Lobende Worte fand er für Kommunalpolitiker. „Wenn Sie ein Ratsmitglied sehen, klopfen Sie ihm auf die Schulter.“ Auf kommunaler Ebene setzten sich Politiker aufgrund ihres Idealismus und nicht „weil sie sich eine goldene Nase verdienen“ ein.

Büttner betonte die für ihn so wichtige Bürgergesellschaft. „Der Staat kann nicht alles tragen, der Bürger muss Verantwortung übernehmen.“ So bekannte er sich zu den Ortsräten. „Die Vermittlung von Themen und Inhalten kann nur funktionieren, wenn die Menschen vor Ort aktiv mitarbeiten.“ Unumgänglich für Bad Münder: der Zukunftsvertrag. „Ich denke, dass Bad Münder um den Zukunftsvertrag beneidet wird. Nicht um die Schulden, aber um die gemeinsame Entscheidung im Rat.“

„Just more Sound“, die Band der Jugendmusikschule Bad Münder, unterhielt die Gäste mit Evergreens.

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