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Vodafone: Steckt da Methode hinter?

Weitere Münderaner haben sich nach der Berichterstattung über den "Erneuten Ärger mit Vodafone" gemeldet, die sich ebenfalls über die Methoden von Kabel Deutschland Vodafone und ihres selbstständigen Vertriebspartners ärgern. Auch die Mutter von Stefan Mehnert hatte eine Karte des Kabelnetzbetreibers im Briefkasten, in der ihr mit der Abklemmung ihres Anschlusses gedroht wurde. "Meine Mutter ist Mitte 70 und hat mich ganz aufgeregt angerufen." Für Mehnert ist es kein Zufall, dass es so viele ältere Personen trifft. Er sieht da vielmehr ein Konzept hinter, gezielt Senioren anzugehen, in der Hoffnung, teurere Verträge abzuschließen. Zumal der Mitarbeiter, dem er seine Rückruf-Bitte erfüllt habe, am Telefon sehr ungehalten gewesen sei. Ein kurzer Anruf in der Vodafone-Kundenzentrale habe klargemacht: "Meine Mutter hat einen gültigen Vertrag."
Nicht mal Kunde von Vodafone ist Frank Heuermann und dennoch hat er die gleiche Karte erhalten. "Ich habe mich da so drüber geärgert." Solch ein Geschäftsgebaren sei "unmöglich".
Vodafone erklärt, dass die Postkarten nicht zu dem vom Unternehmen autorisierten Vertriebsmaterial gehören. Der freie Handelsvertreter werde aufgefordert, diese aus dem Verkehr zu ziehen.

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