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Vier Trunkenheitsfahrten

LANDKREIS. In vier Fällen musste die Polizei in der Nacht zum Sonntag betrunkene Autofahrer in Stadthagen, Niedernwöhren und Lindhorst, darunter auch ein Fahranfänger, aus dem Verkehr ziehen.

LANDKREIS. In gleich vier Fällen hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag betrunkene Autofahrer in Stadthagen, Niedernwöhren und Lindhorst aus dem Verkehr gezogen. Zunächst erwischte die Streifenwagenbesatzung um 0.40 Uhr auf der Kobbenser Straße in Lindhorst einen 27-jährigen Beckedorfer. Dieser war durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1,4. Das entspricht einer Straftat, die ein Jahr Führerscheinentzug und eine Geldbuße von einem Monatsgehalt nach sich zieht. Auch eine 32-jährige Stadthägerin muss mit diesem Strafmaß rechnen. Die Frau ging den Beamten gegen 4 Uhr morgens am Stadthäger Nordring ins Netz – mit 1,48 Promille.

Der Führerschein der 32-Jährigen wurde daraufhin beschlagnahmt. Eine Blutprobe soll jetzt ebenso wie beim Beckedorfer klären, ob die beiden ein Jahr lang ohne Auto auskommen müssen. Denn nur wenn auch der Bluttest einen Wert von mindestens 1,1 Promille ergibt, handelt es sich tatsächlich um eine Straftat. Werte zwischen 0,5 und 1,09 Promille gelten dagegen als Ordnungswidrigkeit. In diesem Fall würde eine Geldbuße von 500 Euro sowie ein einmonatiger Führerscheinentzug verhängt. Auf dieses Strafmaß muss sich jetzt ein 26-jähriger Meerbecker einstellen. Er fiel den Beamten gegen 3 Uhr auf der Hauptstraße in Niedernwöhren auf. Der Atemalkoholtest ergab 0,5 Promille. Zudem hielt die Polizei um 8.20 Uhr einen Fahranfänger (18) an der Nordsehler Straße in Stadthagen an. Der Mann, der erst seit August im Besitz eines Führerscheins ist, war durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen und mit 0,26 Promille unterwegs. Damit liegt der 18-Jährige knapp über der 0,2-Promille-Grenze, ab der Fahranfänger eine Ordnungswidrigkeit begehen. Er muss nun mit einer 500-Euro-Strafe sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Zudem droht dem jungen Mann eine Nachprüfung, weil er sich bereits nach kurzer Zeit als fahruntüchtig präsentiert hat. Glücklicherweise kam es infolge keiner der vier Trunkenheitsfahrten zu Unfällen. lht




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