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Saskia Solbach, Marvin Schaak, Leonie Stenzel und Lou-Philine Neumann schaffen Rekord

Vier Sammler „kassieren“ 1865 Euro

Sülbeck (gus). Vier Jugendliche haben der Gemeinde Nienstädt einen Rekord bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge beschert: Saskia Solbach, Marvin Schaak, Leonie Stenzel und Lou-Philine Neumann „kassierten“ von den Bürgern insgesamt 1865 Euro.

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Bürgermeister Gerhard Widdel und Gemeindedirektor Rolf Harmening sind sich einig: So viel Geld ist noch nie zusammengekommen, seitdem die Gemeinde Jugendliche losschickt, um Spenden für die Kriegsgräberpflege einzusammeln. Solbach ging in Meinefeld und Wackerfeld auf die Reise, Schaak klapperte die Liekweger Haushalte ab, und Stenzel machte sich mit Neumann auf, um die Nienstädter und Sülbecker um Spenden zu bitten.

Die meisten Bürger seien nett gewesen, wie das Sammelergebnis belege. 20 Euro war demnach die größte Einzelspende. Doch es gab auch negative Erfahrungen. „Manche waren ganz schön unfreundlich“, erzählte Solbach. Dabei hat Schaak nach eigenen Worten noch nicht mal patzige Kommentare geerntet – er ärgerte sich vielmehr über manch mürrische Reaktion. Die Krönung erlebten Neumann und Stenzel: Einmal ging auf ihr Klingeln hin ein Rollladen herunter.

Davon lassen sich die fleißigen Sammler, die etliche Stunden lang unterwegs gewesen sind, aber nicht abschrecken. Neumann und Stenzel haben bereits zugesagt, auch in 2012 wieder im Auftrag der Gemeinde „auf die Pirsch“ zu gehen.

Die Verwaltung zeigt sich ihrerseits erkenntlich: Zehn Prozent der auf die Ortsteile bezogenen Spendensummen zahlt die Gemeinde aus eigenem Säckel an die oder den jeweiligen Sammler aus. Obendrauf gibt es je zehn Freikarten für das Hallenbad Bückeburg und für das Freibad Obernkirchen. Eigentlich sollten die Jugendlichen zwischen beiden Optionen wählen. „Aber weil das Ergebnis so gut ist, bekommen sie beides“, so Widdel. Weitere zehn Prozent der Spendensumme werden von der Kriegsgräberfürsorge abgezogen und den Sammlern überwiesen.

Dass Neumann und Stenzel auch nächstes Jahr wieder von Tür zu Tür gehen wollen, freut Birgit Bleidißel. Die Nienstädter Verwaltungskraft sucht die Sammler aus und setzt dabei auf ihre Kontakte zur entsprechenden Altersgruppe. Einfach sei die Suche aber nicht, wie sie betont. Für ihre exzellente Wahl in 2011 bekam Bleidißel ein Lob sowohl vom Gemeindedirektor als auch vom Bürgermeister.



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