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Spenden fürs Müttergenesungswerk

Vier fleißige Sammlerinnen haben Dreh raus

Nienstädt/Sülbeck (gus) . Vier junge Frauen aus der Gemeinde Nienstädt haben sich auf die Socken gemacht, um Spenden für das Müttergenesungswerk zu sammeln. 659 Euro sind bei den nachmittäglichen Touren durch Nienstädt, Sülbeck und Meinefeld zusammengekommen.

Mirjam Lammers, Katharina Henke, Jennifer Wallis und Angelika Wallis sind von Verwaltungsmitarbeiterin Karin Mosler mit der Sammlung beauftragt worden. Denn die Gemeinde Nienstädt ist wiederum vom Müttergenesungswerk gebeten worden, eine Sammelaktion auf die Beine zu stellen. Dieses Prozedere vollzieht sich nach Worten von Bürgermeister Gerd Widdel jedes Jahr. Die vier Mädels mussten nach der Schule aufbrechen und in mehreren Bezirken von Tür zu Tür laufen. Gar nicht so einfach, erinnern sich die Sammlerinnen. "Viele waren ja nett, aber manchmal wurde auch die Tür gleich wieder zugemacht", erzählt Jennifer Wallis. Irgendwann wisse man dann, wo man klingeln muss, und wo man es gleich bleiben lassen könne. Mirjam Lammers hat bereits mehrmals für die Gemeinde gesammelt. Sie hat den Dreh raus. Manchmal lohnt sich nach ihrer Erfahrung Hartnäckigkeit. "Wenn die Leute wissen, dass wir sowieso jedes Jahr wiederkommen, denken sich manche: ?Dann kann ich auch 'was spenden.'" Als Lohn für die Mühen erhielten die jungen Frauen Zehnerkarten für das Freibad in Obernkirchen von der Gemeinde. Dazu gab es Urkunden und Stifte vom Müttergenesungswerk. Im nächsten Jahr wollen sie erneut sammeln gehen.




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