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650 Fans feiern Planet Emily im Capitol / Ole Hauk aus Bad Münder als Support

Viele Träume und viel Spaß

Hannover. „Let The Dream Come True“: Obwohl die erhoffte magische Grenze von 1500 Konzertbesuchern nicht erreicht wurde, sah man nach dem Konzert der hannoverschen Band Planet Emily nur zufriedene Gesichter.

„Es war unser Ziel, einen XXL-Gig vor ausverkauftem Haus zu spielen – ein Konzert, das Leute nur besuchen, um uns zu hören“, erklärte Schlagzeugerin Daniela Liesche im Vorfeld. Um diesen Traum zu verwirklichen, taten die Band-Mitglieder Caro (Gesang), Dani (Schlagzeug) und Timo (Bass) alles Menschenmögliche: Das Trio rührte unter anderem die Werbetrommel im ffn-Studio, besuchte dort „Morgenmän“ Franky; sie gaben ein Konzert in der U-Bahn und performten ihre Songs im Schaufenster einer Traditions-Parfümerie in Hannover. Zudem wurden regelmäßig neue Videos auf dem YouTube-Kanal „Das Projekt – Lebe deinen Traum“ veröffentlicht. Über Facebook und Instagram konnte man zusätzlich das Projekt der Band begleiten.

Nach mehr als 350 Konzerten setzte das Power-Trio am vergangenen Wochenende also einen Meilenstein in seiner bis dato überaus erfolgreichen Karriere: ein eigenes Konzert im Capitol, dem wohl angesagtesten Szeneclub Hannovers.

Den weitesten Weg an diesem Abend hatte Wolfgang Schneefeld auf sich genommen, der vom Bodensee anreiste, um seinen Sohn zu besuchen. Thomas Schneefeld ist Gitarrist in der Ole-Hauk-Band aus Bad Münder, die als Support den Konzertabend eröffnete und die Messlatte für die „Planeten“ beachtlich in die Höhe schraubte. Euphorischer Beifall, als danach „Planet Emily“ ihre schweißtreibende Show mit dem Song „Horizont“ eröffnete. Mehr als 25 Songs standen auf der Setlist – darunter Titel wie „Wir setzen die Segel“, „Wo ist das Licht?“ und „Atme aus“ – bei letzterem Titel verstärkten Felix am Klavier und Moritz an der Geige die Band. Caro, Timo und Dani performten mit ihrem ehemaligen Gitarristen Peter Kuhtz den Song „Perfekt“.

2 Bilder
Stimmgewaltig: Carolin Schmieding von Planet Emily.

Mit „Romeo und Julia“ ging es in die Verlängerung; die hinter Masken versteckten Gesichter der Protagonisten sorgten für Szenenapplaus des überraschten Publikums. Zum Ende noch ein Medley mit Songs wie „Superheld“ und „10 000 Volt“. Ein Traum.




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