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Viele Themen für Landwirte: Schweinepest und neue Ministerin

BAKEDE. Aus mehreren Landkreisen kamen Landwirte zusammen, um sich bei der Versammlung des Landvolkverbands Weserbergland über neue Richtlinien zu informieren. Kreislandwirt Karl-Friedrich Meyer zeigte sich erfreut darüber, dass jetzt mit Barbara Otto-Kinast eine Ministerin aus der Region in der Landesregierung sitzt.

Aufmerksame Zuhörer: Heimische Landwirte bei der Landvolk-Versammlung im Bakeder Hofcafé. Foto: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Bezirkslandwirt Wilhelm Heine aus Hachmühlen konnte dazu mehrere Referenten gewinnen. Neu begrüßt wurde Karl-Friedrich Meyer, der erst seit kurzer Zeit den Landvolkverband Weserbergland mit den Landwirten aus Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden leitet. Er zeigte sich erfreut darüber, dass mit Barbara Otto-Kinast (Beber) eine Ministerin aus der Region in der Landesregierung sitzt. „Jetzt werden viele Probleme mit Sachverstand angepackt werden“, ist sich der Bezirkschef sicher. Verschiedene Gesetze liegen in Hannover „auf Eis“ oder wären glücklicherweise gestoppt worden, erläuterte Meyer. Er ist sich sicher, dass durch die Amtsübernahme von Otte-Kinast ein besserer Dialog zu den Landwirten stattfinden würde.

Während Thomas Wille, auch erst seit 2017 für das Landvolk tätig, um mehr Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Organisation warb, wurde ausführlich über die soziale Absicherung der Landwirte bis hin zur Rente diskutiert und über Neuerungen gesprochen. Aufmerksam verfolgt wurden die Ausführungen von Ina Stiewe von der Landwirtschaftskammer, die über Änderungen in der Gülleverordnung referierte.

Dass einige Ängste die Arbeit der Landwirte belasten, wurde deutlich. Die drohende asiatische Schweinegrippe lässt viele Fragen und Antworten offen. Mit einer Plakataktion hat man begonnen, für eine bessere Umwelt zu sorgen. Man hoffe auf Unterstützung aus der Jägerschaft. Dazu sagte Jagdpächter und ehemaliger Bezirkslandwirt Rainer Klockemann (Nettelrede), man gehe bereits gezielt auf Jagd, doch alleine dadurch lassen sich die Probleme nicht lösen.

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