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Petri-Pauli-Gemeinde lädt zum Neujahrsempfang ein / Vor 20 Jahren doppelt so viele Hauptamtliche

Viele Projekte brauchen viele Ehrenamtliche

Bad Münder (lil). Das Kirchenfenster „Sturmstillung“ restaurieren, ein Gemeindefest feiern und einen neuen Kirchenvorstand wählen – die Petri-Pauli-Kirchengemeinde Bad Münder hat 2012 viel vor. Vor gut 90 Gästen stellte der Kirchenvorstand während seines Neujahrsempfangs gestern am späten Nachmittag seine Pläne vor, blickte aber auch auf das abgelaufene Jahr zurück.

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Beate Wöllenstein erinnerte an die Personen, die gekommen und gegangen waren. „Nach längerer Vakanz konnte die Stelle von Pastor Schultz-Waßmuth mit Pastorin Barbara Daentzer wieder besetzt werden. Es ist uns eine sehr große Freude, dass wir Sie haben“, so Wöllenstein zu Pastorin Daentzer, die im August in ihr Amt eingeführt wurde. Wöllenstein bedauerte, dass es keinen Nachfolger für Diakon Bernd Petermann geben werde. „Vor 20 Jahren hatten wir acht Diakonen- und Pastorenstellen, heute sind es noch vier, von denen dreieinhalb besetzt sind.“

„Gott sei Dank gibt es viele Ehrenamtliche in unserer Gemeinde“, merkte Vorsitzende Margret Luther an. „Aber einige müssen von der Gemeinde gewählt werden.“ Mit dieser geschickten Überleitung machte sie die Gäste im Gemeindehaus auf die Kirchenvorstandswahl am 18. März aufmerksam. „Wer kandidieren will, muss volljährig sein und mindestens drei Monate Teil der Gemeinde sein. Das ist doch gar nicht so schwer“, versuchte Luther, das Amt schmackhaft zu machen. „Aber man muss etwas Zeit investieren.“

In ihr Amt eingeführt werden die neuen Kirchenvorsteher am Sonntag, 10. Juni. Dann gibt es aber noch einen zweiten Grund zum Feiern: „Das Kirchenfenster ‚Sturmstillung‘ wird 100 Jahre alt“, so Pastorin Daentzer. „Das Fenster ist zwar wunderschön, aber nicht schön genug.“ Sie hoffe, dass die Restaurierung bis dahin abgeschlossen sei.

Kerstin Herda präsentierte den von Kirchenpädagogin Anja Langkopf zusammengestellten Kirchenführer. „Alle Daten und Fakten über die Petri-Pauli-Kirche sind hier zusammengefasst“, so Herda. Auch lud sie in den neugestalteten Turmraum ein, wo sich sonst die Kinderkirche trifft. „Dort kann man Gottes Nähe spüren und die Stille genießen.“ Außerdem liege dort das Fürbittenbuch aus, in dem jeder seine Gedanken und Gebete niederschreiben könne.

Pastor Dietmar Adler freute sich, Keith Becker, Niklas Fröhlich, Nele Brodtmann, Lena Kawalek, Randi Adler und Nele Steiner ihre Jugendleiter-Karten (Juleica) zu überreichen.

„Auch sozial und kulturell hat die Gemeinde unglaublich viel geleistet“, bedankte sich Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah. Die ökumenische Zusammenarbeit lobte Pfarrer Bernhard Baumert von der Schwestergemeinde St. Johannes Baptist. „Das ist keinesfalls selbstverständlich.“

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