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Tierschau vom Kleintierzuchtverein F 53 Grohnde / Die besten weißen Neuseeländer bundesweit

Viele Langohren in der Sporthalle

Grohnde. Der Kleintierzuchtverein F 53 Grohnde hat seine alljährliche Kleintierzuchtausstellung in der Sporthalle in Grohnde ausgerichtet. „Von Groß bis Klein ist alles dabei“, sagte der Vorsitzende Jürgen Meier bei der Eröffnung. Damit war nicht nur die vorgestellte Rassevielfalt gemeint, die sich über die Deutschen Riesen bis hin zu den kleinen Zwergkaninchen erstreckte, sondern auch die Vereinsgemeinschaft, in der ganze Familien und besonders auch die aktiven Jugendlichen des Vereins eingebunden sind.

Von der Rassevielfalt und den verschiedenen Farbschlägen der insgesamt 151 ausgestellten Rassekaninchen und den rund 30 vorgestellten Tieren der Geflügelsparte zeigten sich auch die geladenen Gäste, unter anderen der Gemeindebürgermeister Andreas Grossmann und die Ortsbürgermeisterin Rita Bode sowie der Jugendleiter des Zentralverbandes deutscher Rassekaninchenzüchter, Hans-Dieter Funk, überzeugt.

Auch die von den Preisrichtern bereits am Freitag ermittelten Bewertungsergebnisse unterstrichen den hohen Leistungsstand der Grohnder Zuchten.

Vereinsmeister auf 6 im Vorfeld gemeldete Tiere wurde Jürgen Meier mit seinen „Weißen Neuseeländern“ und 485,0 Punkten, gefolgt von Norbert Fuchs mit den Farbenzwergen chinchillafarbig und Helmut Schramme mit Satinkaninchen thüringerfarbig und jeweils 483,5 Punkten.

Auch bei der besten Gesamtleistung gab es mit 775 Punkten ein Remis zwischen Jürgen Meier (Weiße Neuseeländer) und der Zuchtgemeinschaft Behrendt/Meier mit den Deutschen Riesenkaninchen.

Das beste Tier der Schau präsentierte Georg Wilhelm Fischer mit Lohkaninchen, schwarz und tollen 98 von möglichen 100 Punkten.

Die beste Häsin (weiblich) der Altersklasse stellte Joana Hélène Homberg mit ihren „Schwarzgrannen“ und den besten Rammler (männlich) stellte die Zuchtgemeinschaft Behrendt/Meier mit seinen Deutschen Riesen.

Bei der Jugendabteilung punktete Lukas Hartmut Reese mit seinen Perlfehkaninchen mit 383,5 Punkten verwies die anderen vier Jugendlichen auf die Ränge und wurde Jugend- vereinsmeister. Die beste Häsin der Jugendabteilung und auch den besten Rammler stellte Romina Marie Meier der Öffentlichkeit vor.

Bei den Geflügelzüchtern punkteten die Zwerghühner der Rasse Bantam, schwarz von Norbert Fuchs und stellten damit den besten Hahn und die beste Henne vor.

Vom Kreisverband der Kaninchenzüchter im Weserbergland übergab der Vorsitzende den Kreisverbandsehrenpreis an die Zuchtgemeinschaft Behrendt/Meier und unterstrich dabei seine Hoffnung einige der hier gezeigten Tiere auch bei den Kreismeisterschaften am 13. und 14. Dezember in Springe und bei den Landeswettbewerb am 10. und 11. Januar 2015 in Nienburg wiederzusehen.

Als Vorsitzender konnte Jürgen Meier zudem bestätigen, dass neben den Kreis- und Landesmeisterschaften auch die Bundesausscheidungen Anfang 2015 auf der Agenda des Vereins stehen, zumal die hohe Zuchtqualität im F 53 Grohnde sich im Vorfeld schon abgezeichnet habe. Bereits bei der Clubvergleichsschau, einer Ausstellung, an der nur eingetragene Spezialzüchter der gleichen Rasse überhaupt teilnehmen dürfen, bewies Jürgen Meier, dass derzeit deutschlandweit die besten Weißen Neuseeländer aus seiner Zucht stammen. Auch die Zuchtfreunde Norbert Fuchs und Behrendt/Meier konnten in diesem Jahr schon außerhalb der niedersächsischen Grenzen mit ihren Tieren die Siegerlisten anführen. Eine Bestätigung ihrer Arbeit finden die Züchter des Vereins besonders durch den regen Besuch der Veranstaltung. Gerade hierbei zeigte sich, dass nicht nur Kaninchenzüchter anderer Vereine ihr Interesse bekundeten, sondern auch Besucher aus der näheren Umgebung großes Interesse an der Zucht und den Tieren bekundeten.

Zeigen sich die Erwachsenen meist von den Deutschen Riesenkaninchen (Mindestgewicht sieben Kilogramm) besonders beeindruckt, standen die Kinder und Jugendlichen häufiger vor den kleinen Farbenzwergen. Auch die Satinkaninchen, deren Fellglanz dem Satinstoff nachgezüchtet ist, boten einen besonderen Anblick ebenso wie die Widderkaninchen, die mit ihren herunterhängenden Ohren meist als „Schlappohren“ bezeichnet werden.




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