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Sorgentelefon besteht seit 20 Jahren

Viel Lob für die stillen Helfer

Hameln. Bei der Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens vom Sorgentelefon Hameln hielt die Vorsitzende Ina Loth ein Plakat hoch, auf dem sich Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehr stolz präsentierten, mit dem Hinweis, dass eine Darstellung der Mitarbeiter des Sorgentelefons so nicht möglich sei. Denn Anonymität wird beim Sorgentelefon bedingungslos beachtet, auch bei öffentlichen Anlässen wie einer Jahresfeier.

Zum Empfang in einem Veranstaltungsraum der Hamelner Stadtwerke zollte Landrat Tjark Bartels den ehrenamtlichen Mitgliedern Respekt für ihr Engagement, an 365 Tagen im Jahr ein offenes Ohr für die Rat- und Hilfesuchenden zu haben. Der zweite Vorsitzende, Gerd Peter Kluwe, seit 14 Jahren dabei, ließ in einem Rückblick die Entwicklung des Vereins von 1994 bis heute passieren. Dazu wurden Fotos der jeweiligen Vorstände gezeigt. Als Frauen und Männer der ersten Stunde berichteten Carola Redecker (1994-1996), Karl Möller (1996-1997) sowie Ingrid Klenke von den Anfängen des Sorgentelefons. In den folgenden Jahren hat der Verein viele Aktive für den Telefondienst gewinnen können. 1997 übernahm Barbara Rottler den Vorsitz. Ihr gelang es, die Freischaltung der kostenfreien 0800er-Nummer für den gesamten Landkreis durch die Telekom zu erwirken. 2003 konnte Pastor i. R. Martin Dreyer für den Vorstandsposten gewonnen werden. Er führte den Verein acht Jahre, bevor Elmar Windeler bis 2013 den Vorsitz übernahm. Unter Martin Dreyer schloss sich der Verein dem Paritätischen an und ging eine Kooperation mit der Telefonseelsorge (TS) Hannover ein. Nach einjähriger Suche nach einem/r neuen Vorsitzenden unter der kommissarischen Leitung von Gerd Peter Kluwe machte sich der Verein 2014 mit Ina Loth als neue Vorsitzende ein Geschenk im Jubiläumsjahr. Für die Stadt Hameln und den Paritätischen lobten Ursula Wehrmann und Dr. Hermann Niederhut das Sorgentelefon als ein Netzwerk, das Ratsuchenden und psychisch kranken Menschen niederschwellig und anonym zur Verfügung steht und sie auffängt. Seit 2012 gibt es eine Kooperation des Sorgentelefons mit der TS Hannover, die der Leiter Christian Voigtmann als eine Win-win-Situation beschreibt. Während Hameln bei den TS-Anrufen unterstützt, übernimmt Hannover die kostenlose Ausbildung weiterer Mitarbeiter für den Dienst am Sorgentelefon. Ina Loth verlas ein Grußwort von MdB Gabriele Lösekrug-Möller und dankte allen Gästen für ihre Unterstützung der Arbeit des Sorgentelefons und insbesondere Gastgeberin Susanne Treptow von den Stadtwerken Hameln, die einen selbst gebackenen Geburtstagskuchen mitbrachte. Gunnar Wiegand spielte Gitarre. Das Sorgentelefon Hameln-Pyrmont ist täglich erreichbar unter 0800/1110 444, vom Handy 05151/22622.




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