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Indien - Land der Gegensätze: IHK Lippe bietet am 16. Januar Tipps und Unternehmerreise

Viel Bürokratie und schlechte Infrastruktur

Extertal. Indien ist der "Shooting Star" unter den Auslandsmärkten. Wachstumsraten, Bauboom und eine euphorische Aufbruchstimmung bescheren dem Subkontinent derzeit höchste internationale Aufmerksamkeit.

Der deutsch-indische Handel boomt, Investoren werden mit geringen Produktionskosten und gutem Fachpersonal gelockt. "Der Wettlauf Richtung Indien hat gerade erst richtig begonnen", beschreibt IHK-Geschäftsführer Andreas Henkel die Situation. Dabei habe auch der deutsche Mittelstand gute Karten. Denn deutsche High-Tech-Produkte hätten einen exzellenten Ruf in Indien. Aber wie immer bei aufstrebenden Märkten gelte, dass die schnellen die langsamen überholen. Für deutsche Firmen sei es höchste Zeit sich zu platzieren. Denn die starken Wettbewerber aus China, Süd-Korea und den USA seien bereits vor Ort. Gleichzeitig warnt Henkel vorübermäßiger Hektik. Indien sei gewöhnungsbedürftig und nicht nur ein Klima-, sondern auch ein Kulturschock. "Richten Sie sich auf schlechte Infrastruktur, viel Bürokratie und lange Entscheidungsprozesse ein". Andererseits biete Indien mit seinem ungeheuren Bedarf jede Menge Chancen für solide vorbereitete Geschäfte. Damit Indien für Mittelständler nicht zum Abenteuer wird, bietet die IHK Lippe am 16. Januar Experten-Informationen zum indischen Markt an. Wer den Markt und neue Geschäftspartner direkt kennen lernen möchte, kann an einer Unternehmerreise vom 17. bis 25. März teilnehmen. Infos: IHK Lippe Detmold, Gabriele Narhofer, (05231) 7601-22.




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