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Spitzenspiel im Jahnstadion: Tabellenführer gegen den Tabellenzweiten

VfL Bückeburg mit "Vollgas" in das Heimspiel gegen die SG Diepholz

Bezirksoberliga (ku). Zweiter Spieltag, zweiter Aufsteiger, allerdings diesmal mit Heimrecht: Der VfL Bückeburg erwartet am kommenden Sonntag die SG Diepholz zur Premiere im Jahnstadion.

Nach der guten und erfolgreichen zweiten Halbzeit gegen den MTV Almstedtübernahm der VfL Bückeburg die Tabellenspitze. Auch der Gast aus Diepholz hatte einen gelungenen Start, schlug den Niedersachsenliga-Absteiger aus Stelingen mit 4:1. Nach dem erfolgreichen Duell mit Stelingen also für die Diepholzer der zweite Ex-Niedersachsenligist in Serie und für die Nottebrock-Elf das zweite Duell mit einem Aufsteiger aus der Bezirksliga. Dazu kommt es am zweiten Spieltag schon zu einem "Spitzenspiel": Der Tabellenerste aus Bückeburg erwartet den Tabellenzweiten. Sicher zu diesem Zeitpunkt ein reichlich hoch gehängter Begriff. Zumal sich die Bückeburger am letzten Spieltag in der ersten Halbzeit alles andere als souverän präsentierten. Erst nach einer ganz gehörigen Kopfwäsche in der Kabine wurden die Fehler abgestellt und der harmlose Gastgeber, den die Mannschaft zuvor durch eigenes Unvermögen erst stark gemacht hatte, verdient niedergerungen. Der Aufsteiger aus Diepholz schwimmt derzeit noch auf einer Euphoriewelle, verlor in der letzten Runde als Meister nur ein Punktspiel. Eigentlich hatte in der Bezirksliga 1 jeder die hoch gerüsteten Nienburger als Meisterschaftskandidaten auf dem Zettel. Die SG löste ihre Aufgabe gegen Stelingen überzeugend. Sie übernahmen sofort die Regie und spielten deutlich dominant. Kapitän Marcel Katt machte den Führungstreffer. Stelingen glich zwar noch einmal aus, hatte aber den Treffern von Ovidio Muresan-Kis (genannt Muri), Florian Scharnitzky und Einwechselspieler Andre Müller mit dem Schlusspfiff nichts mehr entgegen zu setzen. Bei der SG Diepholz führt Trainer Stefan Müller weiter die Regie, musste mit Halil Akbas und Dave-Ange Mboyo nur zwei Abgänge verzeichnen. Marcus Pfannenschmidt wechselte aus Rehden nach Diepholz, dazu kamen Spieler aus der näheren Umgebung und dem Nachwuchsbereich. Trainer Timo Nottebrock ist personell fast optimal ausgerüstet. Lediglich hinter Abwehrrecke Niko Werner steht ein kleines Fragezeichen. Der Rest des Kaders bereitet sich intensiv auf das erste Heimspiel vor, die angeschlagenen Akteure dabei natürlich mit etwas angezogener Handbremse. Aber der Kampf um die Stammplätze wirkt sich auch im Training sehr positiv aus und fördert den Leistungsgedanken. Seinen Abflug gemacht hat VfL-Neuzugang Marcus Peter. Der Keeper, der sich bei den Amateuren von Hannover 96 seine ersten Lorbeeren verdient hat, ließ durch seinen Berater mitteilen, dass er nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Rede war von einem Wechsel nach Erfurt, es gibt aber auch Gerüchte, er gehe zu Preußen Hameln. Timo Nottebrock freut sich jedenfalls auf das nächste Spiel: "Wir werden mit Vollgas in das Match gehen. Natürlich werde ich unsere Taktik noch nicht verraten. Nur so viel - es wird die eine oder andere Veränderung im personellen Bereich geben. Der breite Kader bietet mir dabei genug Alternativen!"




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