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Schlusslicht ASC Pollhagen-Nordsehl hofft auf Schadensbegrenzung

VfL Bückeburg gegen die "launische Diva" aus Deinsen auf Punktejagd

Frauenfußball (pm). Teil zwei der "Schreckensserie" für den ASC Pollhagen-Nordsehl in der Bezirksoberliga. Das Schlusslicht empfängt in einer Serie von Spielen gegen das Spitzenquartett der Liga am Sonntag um 11 Uhr den 1. FC Egestorf/Langreder.

Der VfL Bückeburg mit Yvonne Kögler (l.) stemmt sich mit aller K

Zwei Dinge sind vor der Partie gegen den Dritten für den ASC besonders beängstigend. Zum einen die eigene Torausbeute: Sechs Treffer in 15 Partien sind mit Abstand Minusrekord der Staffel und in den vergangenen fünf Spielen klingelte es nicht ein einziges Mal in des Gegners Kasten. Hoffnung auf eine Überraschung macht das nicht. Sollte die aber ausbleiben, kann andererseits schon eine weitere Niederlage gegen den Zweiten TuS Sulingen eine Woche später den Abstieg der Pollhägerinnen auch rechnerisch besiegeln. Mit diesem Schicksal hatte man sich beim ASC jedoch schon zu Beginn der Rückserie abgefunden, und so war es zuletzt die größere Sorge für Trainer Bernd Hitzemann, elf Spielerinnen auf den Platz zu bekommen. So kann es für das junge und unerfahrene Team auch gegen den 1. FC Egestorf, der in der Hinrunde lange die Tabelle angeführt hat, nur um Schadensbegrenzung gehen. Der VfL Bückeburg ist dagegen beim Unternehmen Klassenerhalt völlig im Plan. Die Mannschaft von Trainer Thomas Rudolf landete nach der einkalkulierten 0:3-Niederlage in Sulingen einen 2:1-Erfolg in Lembruch und bleibt damit sechs Punkte vor den Abstiegsrängen. Am Sonntag (Anstoß, 11 Uhr) reist der TSV Deinsen in Bückeburg an, wo Rudolf mit seinem kompletten Kader auf den Tabellensechsten wartet. "Die Mannschaft ist im Moment gut drauf", schätzt VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier die Lage nach der Osterpause ein. Er weiß mit einem Blick auf die Tabelle, dass ein Überraschungserfolg gegen die wechselhaften Gäste den Klassenerhalt ein großes Stück näher bringen würde. Doch der VfL ist gewarnt. Am Ostermontag gelang dem TSV Deinsen gegen den Bückeburger Tabellennachbarn TuS Drakenburg ein 9:0-Kantersieg. "Einen solchen Rückschlag wollen wir auf jeden Fall vermeiden", sagt Hävemeier. Und auch wenn die Aussicht auf drei wichtige Zähler verlockend ist, wären diese für den VfL doch eher die Kür. "Unsere Punkte müssen wir gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte holen", sagt Hävemeier. Und aus dieser Region der Rangliste wartet in zwei Wochen der ASC Pollhagen-Nordsehl als scheinbar sicherer Punktelieferant. Sollte der Vorletzte Heeßeler SV dann wider Erwarten doch noch eine Siegesserie starten und den Sechspunkterückstand aufholen, könnte es am letzten Spieltag noch zum Showdown mit den Spielen des VfL in Drakenburg und Heeßel in Lembruch kommen, der die Frage beantworten müsste, welches dieser vier Teams den ASC als zweiter Absteiger in die Bezirksliga begleiten muss.



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