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3:2-Sieg der Nottebrock-Elf nach einem 0:2-Rückstand dank guter Moral

VfL Bückeburg erkämpft sich den ersten Saisonsieg und schlägt Spelle

Niedersachsenliga (ku). Fast erwischte die knapp 200 Zuschauer nach einer halben Stunde das kalte Grausen, der VfL Bückeburg lag gegen den Tabellenvorletzten vom SC Spelle-Venhaus schon 0:2 hinten. Aber die Mannschaft zeigte eine starke Vorstellung, kam immer wieder zurück ins Spiel und konnte am Ende nach Toren von Alexander Bremer, Manuel Stahlhut und Pascal Könemann den ersten Saisonsieg feiern und mit Spelle den letzten Tabellenplatz tauschen.

Giuseppe Porcello (r.) und der VfL Bückeburg zeigten Nehmerquali

Havelses Trainer Jürgen Stoffregen machte seine Hausaufgaben, der Coach des Tabellenführers sah sich das Kellerduell an, machte eifrig Notizen. Und die zunächst auf seinem Speller Zettel. In der 9. Minute ein Tor mit Ansagen, Christian Kapelhoff spazierte fast ungehindert durch die VfL-Abwehr und ließ Tim Englerkeine Chance. Danach das alte Lied, Chancen aber kein Erfolg: Manuel Stahlhut traf aus fünf Metern nicht das leere Tor, Florim Mustafa schoss vorbei, Alexander Bremer scheiterte freistehend an Torwart Hönscher. Und in der 28. Minute erneut Jubel beim Speller Anhang: Christian Kapelhoff mit einem schönen Diagonalpass in Richtung Erdem Cosar, Ferit Tarak wollte klären und setzte den Kugel ins eigene Tor. Aber schon in der 35. Minute der Bückeburger Anschlusstreffer. Alexander Bremer brachte die Kugel aus Nahdistanz ins lange Eck. In der zweiten Runde Bückeburg weiter mit Druck, beide Mannschaften hatten das Mittelfeld meist aufgelöst und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. In der 52. Minute ein energischer Alleingang von Manuel Stahlhut mit sehenswerter Ballbehandlung - 2:2. Jetzt brachte Spelle Hardy Klossek, der sofort für Alarm sorgte und ein paar brenzlige Szenen verursachte. Das 3:2 fiel aber auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß von Florim Mustafa ein Massenauflauf auf der Speller Torlinie. Pascal Könemann brachte die Kugel aber in die Maschen und konnte das am Ende verdiente 3:2 eintüten. Die Partie blieb bis zum Schlusspfiff hochdramatisch. Spelle drückte, Bückeburg dabei weiter offensiv orientiert und mit guten Chancen durch Bremer und Aslan. VfL: Engler, Könemann, Porcello (72. Aslan), Prange, Thom, Bremer, Fritsche, Stahlhut (89. Möller), Hafke, Tarak, Mustafa.



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