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Kindergarten hat die Kapazität dafür / Abstimmung mit Landesjugendamt erforderlich

Verwaltung: Krippengruppe nach Krainhagen

Obernkirchen/Krainhagen (sig). Vom kommenden Jahr an hat die Bergstadt die erste Stufe auf dem Weg zur Krippenbetreuung realisiert. Diese Aufgabeübernimmt die "Rasselbande", die früher vom Landkreis gefördert wurde, weil dort auch auswärtige Kinder betreut wurden. Jetzt tritt Obernkirchen an diese Stelle. Die zweite Gruppe soll beim Kindergarten in Krainhagen ihre Heimstatt finden. Zumindest das ist mal eine gute Nachricht für die um den Erhalt ihrer Schule kämpfende Ortschaft.

Im nächsten Jahr erhalten die Krainhäger Kiga-Kinder möglicherwe

Im Ausschuss für Jugend, Familie und Sport, der am Montagabend im Jugendzentrum an der Beeker Straße tagte, trug der zuständige Fachbereichsleiter Bernhard Watermann das Konzept der Stadtverwaltung vor. Sowohl die Leiterin des Krainhäger Kindergartens, Nadine Obst, als auch die Ausschussmitglieder konnten sich mit diesen Plänen anfreunden. Krainhagen wäre kein schlechter Standort für die nächsten Krippenplätze. Zum einen befindet sich der Kindergarten auf dem Erdgeschoss. Es gibt dort also keine Treppen, Zum anderen weist die Entwicklung der Kinderzahlen in die Richtung, dass es im nächsten Jahr in Krainhagen nur noch eine Vormittagsgruppe gibt. Dann wären auch Räumlichkeiten frei für die "U-3-Betreuung", bei der eine Gruppe 15 Kinder umfasst.. Nadine Obst wies darauf hin, dass im Falle einer solchen Entscheidung das Landesjugendamt die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten prüfen wird. Das Mobiliar, das Spielzeug und die sonstige Ausstattung müssten auf die Jüngsten abgestimmt werden. Außerdem sei ein besonderer Ruheraum erforderlich. Wenn das alles den staatlichen Anforderungen entspricht, könnte gehandelt werden. Bernhard Watermann informierte den Ausschuss auch darüber, dass sich die Verwaltung Gedanken darüber macht, welche Schritte erforderlich sind, wenn in den folgenden Jahren eine weitere Kleinkindgruppe untergebracht werden müsste. Zurzeit liegt noch keine verbindlich zu diskutierende Idee auf dem Tisch, aber die Verwaltung will dem Ausschuss und später dem Rat umsetzbare Vorschläge unterbreiten. Der Fachbereichsleiter wies in der Sitzung außerdem darauf hin, dass es noch keine gesetzlichen Förderrichtlinien für die Krippenbetreuung gibt. "Wir kennen noch kein Papier, aus dem wir Honig saugen können," stellte er fest. Der unter dem Vorsitz von Beate Krantz tagende Ausschuss befürwortet jedoch grundsätzlich den Einstieg in die Betreuung der Kinder, die jünger als drei Jahre sind. Damit wird vornehmlich den Müttern geholfen, die zumindest halbtags ihre Berufstätigkeit wieder aufnehmen wollen, was in nicht wenigen Fällen aus wirtschaftlichen Gründen für die jungen Familien auch notwendig ist.



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