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Ortskundige sollen Daten über Leerstand und Baulücken beisteuern / Ziel: Ein Kataster soll den Überblick ermöglichen

Verwaltung bittet Ortsbürgermeister um Unterstützung

Bad Münder (jhr). Die Stadt baut auf die Hilfe der Ortsbürgermeister – bei der Erfassung von nicht genutztem Wohnraum und Baulücken. In der Kernstadt, aber auch in den einzelnen Ortsteilen, soll der Ist-Zustand dokumentiert werden, um mit dem Datenmaterial ein Leerstands- und Baulückenkataster füllen zu können. Das Kataster und die Erfassung der Daten sind Teil des Modellprojekts „Umbau statt Zuwachs – regional abgestimmte Siedlungsentwicklung von Kommunen im Bereich der Regionalen Entwicklungskooperation Weserberglandplus“ (MUZ).

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„Um eine qualifizierte Bestandaufnahme sicher zu stellen, ist die Erhebung und Überprüfung der Daten vor Ort unerlässlich“, erklärt Harald Meyer-Achilles vom Referat Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Ortsbürgermeister und andere ehrenamtliche Helfer sollen, so der Wunsch der Stadtverwaltung, dabei helfen – schließlich seien sie mit bester Ortskenntnis ausgestattet, wüssten besser als die meisten anderen, wo aktuell Leerstand herrscht, wo in absehbarer Zeit Wohnungen oder Häuser frei werden, wo Höfe oder andere Betriebe nicht mehr genutzt werden und wo Baulücken geschlossen werden könnten.

Mit dem Kataster können Leerstandsdaten einheitlich erfasst und gepflegt werden. Es diene damit als Planungsgrundlage, beispielsweise für Ortsentwicklungs- und Gebäudeumnutzungskonzepte. Aber auch zur Dokumentation, zur Einwerbung von Fördermitteln, beispielsweise im Bereich der Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen, oder zur räumlichen Steuerung von Investitionsmaßnahmen und zur Erfassung von Baulandreserven könne es zum Einsatz kommen. Probleme mit dem Datenschutz sieht die Verwaltung nicht: Die Erfassung und Aufbereitung unterliege dem Datenschutz und sei generell nicht öffentlich.



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