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Falkingsviertel: Stadt und Gemac verhandeln

Vertrag steht noch aus

Bückeburg (rc). Die ersten sind im Falkingsviertel schon fast am Bauen, da ist die Stadt weiterhin dabei, die planungsrechtlichen Grundlagen festzuzurren. Der Feststellungsbeschluss zum Flächennutzungsplan sowie die erste Änderung des noch nicht verabschiedeten Bebauungsplans wurden jeweils einstimmig vom Bau- und Umweltausschuss abgesegnet.

Zum Flächennutzungsplan führte Baufachbereichsleiter Karlheinz Soppe aus, das einige Anregungen und Bedenken geäußert worden sind. Gewichtig sei die Stellungnahme der Firma Gemac auf der nördlichen Seite der Ahnser Straße - unmittelbar angrenzend an das Wohngebiet. Die Firma sehe sich in ihrer künftigen Entwicklung behindert und äußerte grundsätzliche Bedenken zur Umwidmung von Falkingsviertel. Wie Soppe dazu mitteilte, stehe die Stadt seit längerer Zeit mit der "Gemac" im Gespräch. Ein so genannter städtebaulicher Vertrag - vom Ausschussvorsitzenden Bernd Insinger als "Hauptknackpunkt" bezeichnet - in dem die Interessen der Firma und ihre künftige Entwicklung gesichert werden, stehe kurz vor dem Abschluss: "Die Firma darf nicht eingeschränkt werden - wird sie auch nicht." Als eine der Maßgaben sei zum Beispiel gegenüber der Gemac ein Sondergebiet für einen Getränkemarkt ausgewiesen worden; dessen Baukörper und zusätzlich bereits genehmigte Lärmschutzwände sollen verhindern, dass es zu Interessenskonflikten zwischen Gewerbe und Wohnen kommt. Weniger streng sollen im Bebauungsplan verankerte Baulinien gefasst werden. So sollen in einigen Bereichen Rücksprünge untergeordneter Bauteile an Fassaden zulässig sein, die "städtebauliche Raumkante" werde davon nicht aufgelöst. Die Breite von Zufahrten wird auf drei Meter beschränkt.

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