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Vergewaltigung vor Gericht: Brüder sagen aus

Rinteln (maf). Mit der Anhörung von zwei weiteren Zeugen ist das Sexualstrafverfahren gegen einen 22 Jahre alten Rintelner fortgesetzt worden. Laut Anklage soll der Angestellte im Jahr 2005 eine damals 15-jährige Schülerin vergewaltigt haben, indem er das ihm bekannte Mädchen im Auto zum Oralsex gezwungen hatte (wir berichteten).

Am dritten Verhandlungstag wurden die beiden Brüder der Schülerin gehört. Der ältere Bruder hatte beobachtet, wie seine Schwester an jenem Abend vor dem Haus in das Auto eingestiegen und davongefahren war. Er habe sich nichts dabei gedacht, weil es sich bei dem Angeklagten um einen Freund der Familie handelte. Anschließend äußerte sich der Zeuge zu der bereits früher aufgeworfenen Frage, ob es Fotos von dem angeklagten Vorfall gebe. Er bestätigte, er habe gehört, dass angeblich Bilder existierten. Diese sollen von einer Person außerhalb des Autos aufgenommen worden sein. Schließlich berichtete der jüngere Bruder von einer versuchten Beeinflussung durch den Angeklagten. Danach hatte sich der Zeuge im vorigen Jahr mit dem Angestellten getroffen und sich mit ihm in dessen Auto unterhalten. "Er hat mir angeboten, mir Geld zu geben, wenn ich eine Falschaussage mache beim Gericht", so der Zeuge. Er habe dies jedoch abgelehnt. Die Verteidigung stellte einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter,über den später entschieden wird. Das Verfahren wird am Donnerstag fortgesetzt.



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