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Autoinsassen entkommen Polizei in Hannover

Verfolgungsfahrt mit 220 "Sachen"

Landkreis/Hannover (rd). Zwei Unbekannte sind in der Nacht zum Sonnabend zwischen 3 Uhr und etwa 3.30 Uhr von Bad Oeynhausen aus auf der A 2 durch Schaumburg bis nach Hannover-Stöcken vor der Polizei geflüchtet. Am Ende konnten beiden Insassen des Autos zu Fuß entkommen.

In Bad Oeynhausen fand an der Von-Möller-Straße eine verdachtsunabhängige Kontrolle eines Ford Escort statt. Der Fahrzeugführer hielt zunächst an, fuhr dann aber in äußerst schneller Fahrt weiter. Ein Polizeibeamter wurde dabei von dem Fahrzeug gestreift, aber nicht verletzt. Es kam zu mehreren Rotlichtverstößen auf dem weiteren Fluchtweg des Fahrzeugs in Richtung Autobahn 2. Innerorts wurden dabei Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern gefahren. Auf erneute Anhaltezeichen wurde nicht reagiert. Die weitere Fahrt ging über die A 2 in Richtung Hannover. Kurz nach dem Autobahnkreuz Bad Oeynhausen wurden Gegenstände, mutmaßlich Betäubungsmittel, aus dem Fahrzeug geworfen. Teilweise wurden Geschwindigkeiten zwischen 200 und 220 Stundenkilometern gefahren. Das verfolgte Fahrzeug verließ schließlich in Hannover-Stöcken die Autobahn. Es wurde später an der Baumgartenstraße in einen Hinterhof gefahren.Die Insassen flüchteten zu Fuß. Fahndungsmaßnahmen vor Ort erfolgten durch die Polizeidirektion Hannover. Während die Absuche der Autobahn nach Drogen ergebnislos verlief, stellten die Beamten im Fahrzeug geringe Mengen Rauschgift sicher. Der 18-jährige Halter aus Bad Oeynhausen ist derzeit untergetaucht. Nach ihm wird gefahndet. Die Ermittlungen dauern an.

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