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Jugendring möchte mehr Unterstützung bei Veranstaltungen / Geschäftsführer "händeringend" gesucht

Vereine sollen stärker miteinbezogen werden

Obernkirchen (clb). Der Jugendring der Bergstadt wünscht sich mehr Unterstützung von seinen Mitgliedsvereinen, besonders bei öffentlichen Veranstaltungen. So entwickelte sich bei der Vollversammlung, die vor kurzem im Vereinsheim des SV Obernkirchen stattfand, eine eifrige Diskussion, bei der es darum ging, die Satzung so zu ändern, dass die Mitgliedsvereine künftig mehr eingebunden werden.

"Wenn Veranstaltungen stattfinden, sind es immer wieder dieselben, die da stehen", machte Vorstandsmitglied Wolfgang Breitner auf das Problem aufmerksam. Deshalb wolle der Vorstand sich in Zukunft so aufteilen, dass jeder Verein einen Ansprechpartner bekomme. "Wir wollen versuchen, uns Euch mehr zuöffnen", zeigte sich Breitner für einen ersten Schritt bereit, erklärte jedoch gleichzeitig, dass auch die Vereine dazu aufgerufen seien, auf das Vorstandsteam zuzugehen. Ihrem Vorredner schlossen sich auch Vorstandssprecher Sebastian Franz sowie Stadtjugendpfleger Erhard Vinke an. "Einmal pro Jahr schreiben wir alle Vereine an, aber uns fehlt da ein bißchen die Resonanz", sagte Franz. Und Vinke ergänzte: "Wenn ich an Veranstaltungen wie die Zeltwoche oder das Kükenfest denke - da könnten alle mitmachen!" Leider seien es immer wieder die gleichen Vereine (etwa 12 der insgesamt 39), die sich daran beteiligen würden, bedauerte er. Zu diesen Vorwürfen äußerten sich anschließend die Vereinsvertreter, die zum Teil die schlechte Erreichbarkeit des Vorstandsteams bemängelten. So regte zum Beispiel Thomas Stübke an, den Vereinen mehrere Kontaktadressen zu hinterlegen, damit man wichtige Angelegenheiten nicht "über ein paar Ecken" erfahren müsse. Matthias Konczak hingegen schlug vor, mit den Aktivitäten des Jugendringes verstärkt in die Öffentlichkeit zu gehen, zum Beispiel die von Susanne Veentjer ausgearbeitete Präsentation im Rathaus, in der Sparkasse oder im Marktkauf vorzustellen. Seine Begründung: "Viele wissen gar nicht, was der Jugendring überhaupt macht." Dieser Vorschlag stieß bei allen Anwesenden auf Zustimmung. Das Vorstandsteam versprach schließlich, an den bürokratischen Dingen verstärkt zu arbeiten und mehr auf die Vereine zuzugehen. Die Satzung soll vorerst nicht geändert werden. Ein anderes Problem beschäftigt das Gremium jedoch weiterhin: Eine neue Geschäftsführung wird nach wie vor gesucht, denn unter den Anwesenden hatte sich auch bei der Vollversammlung niemand für diesen Posten gefunden. "Wir suchen nach wie vor händeringend jemanden für dieses Amt", erklärte Wolfgang Breitner. Auch ein unverbindliches "Reinschnuppern" sei zunächst völlig in Ordnung, Interessenten könnten sich dazu mit den Vorstandsmitgliedern in Kontakt setzen. Solange niemand für dieses Amt gefunden ist, wird Gabi Franz weiterhin die kommissarische Geschäftsführung übernehmen. Weiter berichtete Sebastian Franz von den Einnahmen und Ausgaben im vergangenen Jahr. Zu den größten Anschaffungen gehörte der Mercedes-Bulli mit seinen neun Sitzen, für den der Jugendring zwar rund 20 000 Euro bezahlen musste, die Werbeflächen jetzt aber selbst vermarkten will. Außerdem steht der Kleinbus Vereinen kostengünstig zu Verfügung. Weitere größere Ausgaben folgten für die Zirkusveranstaltung sowie die Owoki-Ferienaktion, welche der Jugendring auch in diesem Sommer wieder mitorganisieren will. Nachdem der Kassenbericht ordnungsgemäß vorgelegt wurde und auch die beiden Prüfer keine Einwände hatten, wurde Heiko Schaper einstimmig als neuer Kassenprüfer gewählt, der die Nachfolge von Matthias Konczak antritt. Mit der Westerntanzgruppe "Line Dance Corner Schaumburg", die bei der Vollversammlung ihren Aufnahmeantrag gestellt hatte, kann der Jugendring jetzt auf insgesamt 39 Mitgliedsvereine blicken.




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