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Arzt-Patienten-Seminar im Kreiskrankenhaus am Mittwoch, 14. November / Alle interessierten Bürger eingeladen

Verdacht auf Herzinfarkt? Dann sofort die 112 wählen!

Rinteln (rd). Die Deutsche Herzstiftung veranstaltet vom 10. bis zum 17. November eine bundesweite Herzwoche, die zum zehnten Mal stattfindet. In diesem Rahmen wird im Kreiskrankenhaus Rinteln am Mittwoch, 14. November, von 17 bis 19 Uhr von Dr. Horst-Helmut Krause und Dr. Christian Vielhauer von der Inneren Abteilung gemeinsam mit dem niedergelassenen Kardiologen Dr. Torsten Figura ein Arzt-Patienten-Seminar angeboten.

Der Infarktschmerz und seine Ausstrahlung. Grafik: Herzstiftung

Themen des Seminars sind die Risikofaktoren der koronaren Herzkrankheit und damit auch des Herzinfarktes, das Erkennen der Symptome und das Verhalten im Notfall, die Therapie sowie nach dem Infarkt die Rehabilitation, dazu das Verhalten in Beruf und Alltag und die notwendigen Kontrolluntersuchungen. Eingeladen sind zu diesen Informationsvorträgen alle Rintelner, die sich informieren möchten - denn ein Herzinfarkt kann jeden treffen. Die entscheidene Frage ist: Woran erkennt man einen Herzinfarkt? Typische Hinweise sind insbesondere starke Schmerzen im Brustkorb, die länger als fünf Minuten anhalten und in verschiedene Körperregionen ausstrahlen können - zum Beispiel in die Arme, den Bauch, zwischen die Schulterblätter, in den Rücken oder in Hals und Unterkiefer. Oft machen sich Herzinfarkte als starkes Engegefühl wie eine massive Einschnürung im Herzbereich bemerkbar. Besonders bei Frauenäußert sich ein Infarkt häufig mit unspezifischen Symptomen wie Übelkeit, Luftnot, Bauchschmerzen und Erbrechen, was das Erkennen des Herzinfarkts erschweren kann. Wenn solche Beschwerden auftreten, immer sofort die 112 wählen. Ein Griff zum Telefon, der Leben rettet: Würden die Warnsignale immer ernst genommen, würde sofort der Notruf gewählt, könnten von den jährlich etwa 265 000 Infarktpatienten in Deutschland weit mehrüberleben als bisher. Obwohl sich die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten deutlich verbessert haben, stirbt noch immer jeder zweite Patient - oft, weil nicht schnell genug auf die Alarmsignale reagiert worden ist.

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