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Wasserversorger Mühlenbachtal will weiterhin selbstständig bleiben

Verband plant größere Investitionen

Hachmühlen (mf). Der Wasserbeschaffungsverband Mühlenbachtal will auch auf längere Sicht selbstständig bleiben. Dazu seien größere Investitionen in das Wasserwerk geplant, wie Vorsteher Helmut Steinwedel deutlich macht.

Das Technikgebäude des Wasserbeschaffungsverband Mühlenbachtal – der Verband will auch weiterhin eigenständig bleiben. Fot

Nach mehr als 40 Jahren sei eine grundlegende Erneuerung erforderlich. Vor einiger Zeit habe der Verband deshalb schon die beiden Brunnen untersuchen lassen. Das Ergebnis sei sehr erfreulich gewesen. Steinwedel: „Auch in Zukunft steht uns noch genug Wasser zur Verfügung.“ Weil dessen Qualität bekanntermaßen sehr gut sei, gebe es keinen Grund, den Fortbestand des Beschaffungsverbandes in Frage zu stellen. Beide Brunnen seien bereits gereinigt, desinfiziert und wieder ans Netz angeschlossen worden. Steinwedel beziffert die Kosten dafür auf rund 30 000 Euro.

Um das Wasserwerk für die Zukunft zu erhalten, müsse jedoch noch mehr investiert werden. Die beiden Filterbehälter sollen erneuert werden. Steinwedel rechnet hierfür mit weiteren Ausgaben in Höhe von etwa 100 000 Euro. In Kürze werde ein konkretes Angebot vorliegen.

Streng genommen käme der Verband auch mit einem einzigen Brunnen aus. Denn die Förderkapazität hat sich in den vergangenen Jahren auf rund 150 000 Kubikmeter Wasser jährlich halbiert. Früher wurde der zweite Brunnen noch gebraucht, um im großen Stil Wasser für eine Limonadenproduktion nach Sedemünder zu liefern. „Doch das ist lange vorbei“, weiß Steinwedel.

Durch die Erneuerung beider Brunnen gebe es aber mehr Versorgungssicherheit für den Fall, dass einer von beiden einmal ausfällt. Und: Auch während der geplanten Sanierung müsse der Verband kein Wasser von anderen Anbietern beziehen, wenn zunächst der eine und anschließend der andere Brunnen ersetzt werde.

Der Wasserbeschaffungsverband Mühlenbachtal wurde vor mehr als 45 Jahren gegründet. Er versorgt rund eintausend Haushalte in den Ortschaften Brullsen, Hachmühlen und Altenhagen I.



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