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Valentinstag: Petri-Pauli feiert Gottesdienst mit Tango

BAD MÜNDER. Ein liebevoller Blick, dann der beherzte Griff an den Rücken der Tanzpartnerin und dann drehen Diakon Manfred Büsing und Sandra Deike ihre Runden vor dem Altar der Petri-Pauli-Kirche. Das Tanzpaar präsentiert Tango vor über 100 Besuchern im Valentinsgottesdienst.

Liebe und Zuneigung im Tanz: Manfred Büsing und Sandra Deike bei ihrer romantischen Tango-Einlage vor dem Petri-Pauli-Altar. Foto: DIttrich
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Sich gegenseitig festhalten, wieder loslassen, auf Distanz gehen, dann wieder näherkommen – der Tango soll die liebevolle Beziehung zwischen zwei Menschen widerspiegeln. „Hier in der Kirche spiegelt der Tango auch die Beziehung zwischen Gott und Mensch wieder“, erklärt Pastorin Barbara Daentzer in ihrer Predigt.

Unterbrochen wurde der Gottesdienst „für alle Liebenden“, wie Daentzer betonte, von Tanzeinlagen von Büsing und Deike, die im Vorfeld auch einen kleinen Tango-Workshop im Gemeindehaus angeboten hatten. Der in rotes Licht gehüllte Altarraum wurde zur Tanzfläche, die Kerzen ringsum sorgten für eine romantische Atmosphäre in der Kirche. Büsing lud in dem Gottesdienst außerdem zu einer Bewegungsaktion ein, zu der sich alle Anwesenden erhoben.

Der Sonntag vor dem Valentinstag am 14. Februar – er ist seit mehreren Jahren zum festen Termin für den besonderen Gottesdienst geworden. Auch diesen Sonntag konnten sich Pärchen, Freunde oder Familien von Daentzer im Gottesdienst zusammen segnen lassen. Und das Angebot wurde von vielen angenommen: Zur Segnung bildeten sich Schlangen vor dem Altar, Eltern mit ihren Kindern traten ebenso vor die Pastorin wie jüngere oder ältere Paare.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst dieses Mal von Stefan Bothur, der vorrangig an der Orgel für romantische Klänge sorgte. Doch bei dem klassischen Kircheninstrument blieb es nicht: Bothur hatte auch sein grünes Akkordeon mitgebracht, mit dem er für ungewohnte Töne in dem Gotteshaus sorgte. Bei einigen Stücken wechselte er sogar zwischen den Instrumenten hin und her, was ihm am Ende auch viel Applaus vom Publikum bescherte.



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