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UWE befürchtet "gravierende Auswirkungen"

Rinteln (crs). In die Diskussion um den Erhalt des Kreiskrankenhauses Rinteln und die Neuordnung der Kliniklandschaft in Schaumburg schaltet sich die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft Extertal (UWE) ein. "Gravierende Auswirkungen für die Gemeinde Extertal" befürchtet Fraktionsvorsitzender Ulrich Wehrmann in einem Schreiben an Bürgermeister Hans Hoppenberg. Die UWE bittet den Verwaltungschef darum, ihre Bedenken Schaumburgs Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier vorzutragen, und hofft auf einen ausführlichen Bericht in der kommenden Ratssitzung am Donnerstag, 24. April.

Beide derzeit diskutierten Varianten - (Teil-)Privatisierung als Ergebnis des Bieterverfahrens oder zentraler Krankenhaus-Neubau zum Beispiel in Obernkirchen - hätten Auswirkungen auch auf das Extertal, schreibt Wehrmann. "Bei einer Privatisierung befürchten wir erhebliche Qualitätseinbußen bei der Versorgung auch für einen Teil der Extertaler Patienten." Bei einer Zentralisierung der Klinikstandorte im Landkreis Schaumburg außerhalb der Stadt Rinteln sieht die UWE die "notärztliche und rettungsdienstliche Versorgung von Teilen der Extertaler Bevölkerung auf das Äußerste gefährdet". Wehrmann verweist darauf, dass das Kreiskrankenhaus Rinteln im Bedarfsplan für den Rettungsdienst im Kreis Lippe ausdrücklich als Notfallaufnahmekrankenhaus genannt ist. "Ohne diesen Standort wären in einem Teil des Gemeindegebietes Extertal die gesetzlichen Hilfsfristen nicht einzuhalten."




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