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Urteil: Weniger Lohn bei gleichem Job

SPRINGE/BAD MÜNDER. Verdient eine Angestellte aufgrund ihres Geschlechts für dieselbe Arbeit weniger als ihre männliche Kollegen, so hat sie Anspruch auf eine Entschädigung. So urteilte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz.

Wie die Deutsche Anwaltshotline berichtet, arbeitete eine 56-Jährige in der Produktion einer Schuhfabrik. Bei einer Betriebsversammlung kam ans Licht, dass die angestellten Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienten – über einen Zeitraum von drei Jahren häufte sich so eine Differenz von durchschnittlich 11 000 Euro an. Die Mitarbeiterin klagte auf Erstattung – und Entschädigung. Der Arbeitgeber entgegnete, man habe die Bezahlungsunterschiede im Betrieb offen kommuniziert. Das Landesarbeitsgericht gab der Angestellten recht – und urteilte zusätzlich auf 6000 Euro Entschädigung. Es liege auf der Hand, dass der einzige Grund für den Verdienstunterschied das Geschlecht ist.



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