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Rat versucht, die Grundstücke für Käufer attraktiver zu machen

„Unter der Kirchbreite“: Bebauungsplan wird geändert

Lindhorst (par). Die beantragte Änderung des Bebauungsplanes „Unter der Kirchbreite“ ist vom Rat der Gemeinde Lindhorst beschlossen worden. „Wir wollen zukünftig mehr Bauherren in unserer Gemeinde begrüßen“, erklärte Ratsherr Klaus Baxmann (SPD).

Vor dem Entschluss wurde eine Diskussion darüber geführt, ob es den Anwohnern gegenüber fair sei, den Bebauungsplan nachträglich zu ändern. So äußerte Burkhard Pieper (CDU) Bedenken, dass das Gesamtbild darunter leiden würde, wenn fortan größere Häuser gebaut würden. Für diese Aussage erhielt er Zustimmungsbekundungen der Anwohner des betreffenden Baugebietes, die zahlreich erschienen waren und Beifall klatschten.

„Es wird bei einer Firsthöhe von insgesamt neun Metern bleiben, die auch zukünftig nicht überschritten werden darf“, stellte Gemeindedirektor Jens Schwedhelm klar. Von dieser Aussage zeigten sich die Ratsmitglieder überzeugt und stimmten dem Antrag, den die „GBG Grundstücksgesellschaft“ gestellt hatte, zu. „Die Vorstellungen vieler Bauherren sind leider nicht mit dem aktuellen Plan vereinbar“, hat GBG-Immobilienleiter Mike Harste (Volksbank) während einer Bauausschusssitzung im Vorfeld erklärt.

Sowohl die Änderung der Geschossigkeit von einem auf zwei Vollgeschosse und die Dachneigung als auch eine zehnprozentige Anhebung der Fläche, die auf dem Grundstück bebaut werden darf, stehen dabei im Raum. Für die Kosten der Änderung des Bebauungsplanes kommt die „GBG Grundstücksgesellschaft“ auf, die für den Verkauf der Bauplätze verantwortlich ist.




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