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„Unser Dorf hat Zukunft“: Die Konkurrenz von Bakede

BAKEDE. Sieger im Kreiswettbewerb – und nun? Bakede wurde in der ersten Runde von „Unser Dorf hat Zukunft“ als Sieger gekürt. Weiter geht‘s beim Regionsentscheid. Doch wer gegen den münderschen Ortsteil antreten wird, ist noch gar nicht so klar.

Stolze Sieger beim Dorfwettbewerb in Hameln-Pyrmont: Rolf Wittich (rechts) mit Landrat Tjark Bartels (links) bei der Feierstunde im Oktober. Foto: Dittrich
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Eigentlich sollten bis Ende Oktober die Meldungen beim Städte- und Gemeindebund Niedersachsen eingehen, wer an der nächsten Runde teilnehmen wird. Dort heißt es allerdings, dass man „nochmal nachhaken muss“, es gebe immer ein paar Nachzügler, die sich verspätet melden. Nach den Rückmeldungen richtet sich auch, wer gegen wen im Regionsentscheid antritt.

Gesetzt sind für den Landkreis Hameln-Pyrmont Bakede als Sieger sowie Großen- und Kleinenwieden als Zweitplatzierte, die gemeinsam antraten. Ebenso fest stehen Jeinsen und Nöpke aus der Region Hannover und Ottenstein aus Holzminden. Das kleine Bergdorf war dort Einzelbewerber und zog ohne Konkurrenz in die nächste Runde ein. Aus den Reihen des Städte und Gemeindebundes ist zu hören, dass aber noch weitere Dörfer hinzukommen werden. Bei den Namen hält sich die Behörde allerdings bedeckt und verweist auf das übergeordnete Landwirtschaftsministerium. Das will voraussichtlich im Frühjahr die Teilnehmer und die nächsten Besichtigungstermine für die nächste Runde bekannt geben.

Aus früheren Wettbewerben lässt sich schließen, dass sich das Gebiet für die nächste Runde aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Hannover ergibt – also aus den Landkreisen Holzminden, Hameln-Pyrmont, Diepholz, Hildesheim, Nienburg und Schaumburg. Möglich ist demnach auch die Teilnahme von Everode, das in Hildesheim den ersten Platz holte sowie Sehlde und Woltershausen, die sich Platz zwei teilen. Niedersachsenweit sollen rund 45 Dörfer in der nächsten Runde antreten.

Nicht alle Dörfer, die bei den Kreisentscheiden gewonnen haben, treten auch automatisch in der nächsten Runde an. Auch für den Regionsentscheid muss wieder eine Bewerbungsmappe erstellt werden. Dafür haben die Dörfer bis Mitte Januar Zeit.

Auch Bakedes Ortsbürgermeister Rolf Wittich hatte im Vorfeld den hohen Aufwand beklagt. „Aber wir machen natürlich weiter“, betonte er jetzt – auch wenn er lieber tief stapelt: „Eigentlich haben wir gar nicht so viel Besonderes.“



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