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"Off Limits" heizen zum Auftakt der Halloween-Woche ein

Ungestüme Folklore von der Grünen Insel rollt durchs Minchen

Bückeburg (jp). Zwar ist Halloween, die Nacht vor Allerheiligen, offiziell erst am Freitag dieser Woche, doch im Minchen, wo man sich schon seit Jahren dem kultigen Geisterspuk verschrieben hat, wurde das launige Kürbiskopfspektakel wie in jedem Jahr bereits sieben Tage eher eingeläutet: Mit dem Konzert der Oldenburger Folkrockformation "Off Limits" eröffnete der ehemalige Ostbahnhof seine traditionelle Halloween-Woche, in der es bis kommenden Freitag wieder zahlreiche kulinarische und geisterhafte Überraschungen unter dämonischer Kneipendekoration gibt.

"Um als erwachsener Mensch standesgemäß Halloween zu begehen, dazu bedarf es wenigstens einer Reise nach Irland", schrieb Hans Schloemer vor Kurzem in der Berliner Zeitung. "Mit folgender Szenerie: ein uralter, windschiefer Pub, umtost von Herbststürmen. Ein rotnasiger Sänger nölt die guten alten irischen Sauflieder und auf dem frisch gezapften Guinness steht der Schaum wie Schlagsahne." Besser hätte Schloemer die Szenerie vom Halloween-Auftakt im Minchen nicht beschreiben können, nur mit dem kleinen Unterschied, dass das Minchen nun einmal in Bückeburg steht und der Sänger der Band Off Limits Marco Neumann heißt und statt aus Irland aus Oldenburg kommt. Als Halloween- und Irish-Week-Musicus ist der Norddeutsche Sänger und Spezialist für Instrumente wie Bodhran, Tin Whistle, Low Whistle, Didgeridoo, Schalmei oder Maultrommel im Minchen bereits lange und gern gesehener Stammgast, bislang jedoch besser bekannt mit seiner bisherigen Band "Lack of Limits". Inzwischen gehen Marco Neumann und die bisherige musikalische Mitstreiterin Eve Hase getrennte Wege. Während Multiinstrumentalist Eve die Lack of Limits fortführte, knüpfte Marco Neumann mit der Formation Off Limits an die musikalische Vergangenheit an. Mit Marcus Friedeberg, dem zweiten einstigen Lack-of-Limits-Mitbegründer an der Gitarre, Anne Hoeltzenbein an der Geige, Mark Winkler am Bass und Jörg Müller am Schlagzeug ließen Off Limits die wilde, ungestüme Folklore der grünen Insel durch das Minchen rollen. Die Besucher hatten ihren Spaß unter schaurig-schöner Dekoration aus Spinnenweben und Gebeinen.Passend zur keltischen Geisterwoche, wurden mit Guinness und Kilkenny zwei irische Bierspezialitäten vom Fass ausgeschenkt. Jede Menge Fachkenntnisse zu nicht nur gruseligen Themen hatten die Minchen-Besucher zwei Tage später unter Beweis zu stellen. Beim restlos ausverkauften Table-Quiz-Abend mussten Vampire, Geister und Dämonen einmal ihren Blutdurst (oder war es Guinness-Durst?) zurückhalten und stattdessen Allgemeinbildung unter Beweis stellen, welches ihnen von Quizmaster und Minchen-Zapfer Mark abgefordertwurde. Termin: Zum Höhepunkt und Abschluss der Halloween-Woche gehen am kommenden Freitag, 1. November, die "Nice Guys" auf die Bühne. Alle, die an diesem Abend schaurig-schön verkleidet ins Minchen kommen, haben freien Eintritt und erhalten eine kleine Überraschung.




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