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Ungeliebt – und doch installiert

Bad Münder. Selten war sich Politik so einig – und doch so hilflos: Im vergangenen Jahr musste sich die Stadt der Überarbeitung der Hinweistafeln an der Bundesstraße 442 und der Landesstraße 421 annehmen. Gefordert wurde die von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, zahlen sollte die Stadt. Kosten in Höhe von rund 10 000 Euro erwartete die Verwaltung und gab diese Summe , selbst mit deutlichem Missmut, auch in die politische Beratung. Was folgte, war ein Sturm der Entrüstung quer durch alle politischen Lager. Von „Blödsinn“ bis „Geldvertrennen“ reichten die Kommentare, doch nach Verschiebungen und Rückfragen bei der Landesbehörde machte die Verwaltung den Ratsmitgliedern eindringlich deutlich: Bad Münder sitzt am kürzeren Hebel. Würde die Politik einem Austausch der vorhandenen Schilder gegen Varianten, die den aktuellen Auflagen entsprechen, nicht zustimmen, laufe die Stadt Gefahr, dass nicht nur die vorhandenen Schilder auf Kosten der Stadt abgebaut würden, sondern auch keine neuen Hinweistafeln aufgestellt würden.

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