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Breites Sportangebot für die 400 Mitglieder vom Turn- und Sportverein Schwalbe Tündern

Ungebremster Tatendrang

Tündern. Von Aerobic bis Zumba – das sportliche Angebot beim Turn-und Sportverein „Schwalbe“ Tündern kann sich sehen lassen. „Wir brauchen uns in dieser Hinsicht nicht hinter den beiden Hamelner Großvereinen VfL und TC verstecken, können unseren rund 400 Mitgliedern weiterhin ein attraktives Trainings- und Wettkampfprogramm bieten, das allen Altersstufen, vom Kleinkind bis zum Seniorensportler, ausreichend sportliche Betätigung bietet“, so Vorsitzender Klaus Trepke, der zusammen mit seinem Stellvertreter Carsten Busse und Schatzmeisterin Roserike Kabitz seit drei Jahren die Geschicke des Vereins leitet.

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Groß war die Zahl der Veranstaltungen, die der 1911 gegründete Verein im letzten Jahr seinen Mitgliedern und den Bürgern von Tündern zu bieten hatte. Dazu zählten Kinderkarneval, Seniorennachmittag, Maifest, Tündernsee-Lauf, Boule-Turnier, Feier zum 60-jährigen Bestehen der Tischtennissparte sowie ein Weinfest und das Prellballturnier, um nur die wichtigsten zu nennen. Alles war perfekt organisiert, hat dem Verein große Anerkennung und viele neue Freunde gebracht, zugleich das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Zwar wünscht sich der Vorstand für diese „personalintensiven“ Veranstaltungen noch ein größeres Engagement der Mitglieder („Helfer sind immer willkommen“), aber das bremst keineswegs den Tatendrang der anderen Ehrenamtlichen.

Sorgen macht dem Verein derzeit die große Sporthalle, die in die Jahre gekommen ist und dringend Sanierungsmaßnahmen verlangt. Laut Ortsbürgermeisterin Elke Meyer sind dafür in den nächsten vier Jahren insgesamt 1,8 Millionen Euro im städtischen Etat eingestellt, um alle Mängel zu beseitigen. Sicher eine Menge Geld. Doch wenn man bedenkt, was alles gemacht werden muss, relativiert sich der Betrag doch ein wenig. Erste Maßnahmen, wie beispielsweise die Installierung einer neuen LED-Beleuchtung, stehen bereits für dieses Jahr an. Der Rest soll dann Schritt für Schritt erfolgen.

In schmucken hellen Farben präsentiert sich hingegen mittlerweile die TSV-Halle am Kirchweg. Sie ist gegenüber der Zeit, als dort die Gewichtheber ihre Bundesliga-Kämpfe bestritten, nicht mehr wiederzuerkennen. Spiegel an den Wänden, moderne Belüftung und Heizung sowie ein neuer Boden haben aus ihr ein wahres Schmuckstück gemacht. Was noch fehlt, sind Tische, die Komplettierung der Musikanlage sowie die Gestaltung des Außenbereiches. Die Kosten dafür sind bereits in „neu definierten“ Rücklagen des Vereins veranschlagt. Einstimmig erhielt Vorsitzender Klaus Trepke erneut das Vertrauen der Versammlung. Weiterhin vakant bleibt der Posten des Schriftführers. Bei den Abteilungsleitern blieb der Posten im Judobereich unbesetzt, worunter natürlich die gesamte, derzeit ruhende Sparte leidet. 25 Jahre im Verein sind Rosa Grabig, Herbert Habenicht, Ilona Kreye und Friedhelm Trompeter, die die Silbernadel erhielten. Gold gab es für Dirk Beuse für 40-jährige Vereinszugehörigkeit. Und mit einer Urkunde wurden Klaus Fenske, Eberhard Kreye und Bärbel Nürge ausgezeichnet. Sie gehören dem Verein bereits ein halbes Jahrhundert an. Den Vogel schoss allerdings Friedrich-Wilhelm Schünemann ab, der sich bereits 60 Jahre im TSV wohlfühlt. rhs



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