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"Frostiges" Vergnügen im Kursaal / "Champagne" gibt Gas

Und es wintert doch! Bad Eilsen zeigt's allen

Bad Eilsen (sig). Das Thermometer zeigte sieben Grad plus. Der Regen prasselte auf das Pflaster, und die Bäume ächzten unter dem Druck des Windes. Wohin man auch schaute, nirgendwo war ein Fleckchen Schnee zu sehen. Da fiel es einem schwer, sich mit dem Begriff "Wintervergnügen" anzufreunden. Deshalb mussten sich die Organisatoren dieser Veranstaltung im Kursaal schon einiges einfallen lassen. Und sie taten das - mit großem Einsatz und vielen Ideen.

Schon vor dem Saaleingang wurden die zahlreichen Besucher von einem kleinen leuchtenden Schneemann begrüßt. Frei nach dem Motto: "Schaut mal her, so etwas könnte vor jeder Haustür stehen, wenn der Himmel für den nötigen Rohstoff sorgen würde." Auch im Kursaal dominierte die winterliche Farbe. Von der Decke hingen unendlich viele weiße Luftballons, Tannenbäume und übergroße Schneekristalle. Die Bühne sah durchgängig aus wie eine kleine Tannenschonung. Mittendrin wieder Schneemänner, die einen Vorzug hatten: Sie schmolzen nicht dahinter in der Wärme des Saales und der Scheinwerfer. Auch einige weitere winterliche Accessoires schmückten den Bühnenraum: Schlittschuhe, Schlitten und moderne Weiterentwicklungen dieses Sportgerätes. Die Tische standen diagonal im Raum und ließen die Mitte frei für die Tanzpaare. Auf den weißen Tischdecken lagen Fichtenzweige und dicke Tannenzapfen. Vor der Bühne hatte das Trio "Champagne" Aufstellung genommen, das mit flotten Rhythmen für viel Bewegung im Saal sorgte. Gegen 21.15 Uhr bekamen die Hobbytänzer Konkurrenz. Dann stürmte die Western- und Cancantanzgruppe der "Linken Füße" in den Saal. Rote Petticoats bauschten sich auf, und junge Tänzerinnen zeigten - zur Freude der männlichen Zuschauer - schwarze Dessous beim akrobatischen Radschlagen. Aber es kam nicht nur Freude auf, sondern auch richtig Stimmung bei den Auftritten der professionellen Amateure. Belohnt wurden sie dafür von den Zuschauern mit anhaltendem Beifall. Die Kurgäste konnten nach Kräften mitfeiern, denn sie hatten am Samstag bis 1 Uhr Ausgang. Knurrende Mägen gab es auch nicht, denn am Büfett wurden Kanapees, knackige Krakauer und Gulaschsuppe angeboten.

Der Rhythmus stimmt: Die Tanzfläche ist gut gefüllt.



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