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Unbekannte schmücken Grab eines Eimbeckhäuser Fußballers

EIMBECKHAUSEN/ALTENHAGEN II. Einen ungewöhnlichen Schmuck auf den Gräbern ihres verstorbenen Mannes und ihres Sohnes hat NDZ-Leserin Renate Tidow aus Altenhagen II entdeckt. Beinahe täglich besucht sie den örtlichen Friedhof. Jetzt wollte sie ihren Augen kaum trauen.

Solche bepflanzten Fußballschuhe fand NDZ-Leserin Renate Tidow auf den Gräbern ihres Mannes und ihres Sohnes. Foto ALTHAMMER

Autor:

Bernd Althammer

Auf beiden Gräbern stand ein kunstvoll aus Moos geformter und sogar mit den Streifen eines bekannten Herstellers versehener Fußballschuh. Blumen waren darin gepflanzt.

Die Witwe, die den Tod ihres 89-jährigen Mannes vor wenigen Wochen noch nicht verwunden hat und auch immer noch über den vor zehn Jahren nach tückischer Krankheit verstorbenen Sohn Reimund (45) trauert, ist nach eigenen Worten „so gerührt“.

Wer den beiden fußballbegeisterten Männern die letzte Ehre erwiesen hat, ist ihr „ein wirkliches Rätsel“, sagte sie der NDZ. Allerdings war der Name Tidow in heimischen Fußballkreisen wohlbekannt. Ehemann Manfred spielte mehr als 30 Jahre beim VfB Eimbeckhausen. Sohn Reimund kickte ebenfalls rund drei Jahrzehnte und galt als großes Talent – etwa beim TuS Concordia Hülsede und beim VfL Bad Nenndorf. „Ich kann nur vielen, vielen Dank sagen“, sagt sie – und hofft, über die Zeitung die Person zu erreichen, die den Grabschmuck abgelegt hat: „Es ist doch schön, dass meine Männer nicht vergessen sind.“



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