weather-image
12°
Verzögerungen bei Bauarbeiten am Schulgebäude / KGS soll im Sommer nächsten Jahres wechseln

Umzug verschoben: Erst im Januar wird gepackt

Bad Münder (jhr). Eine Planänderung, die alle Schüler der Abraham-Lincoln-Realschule, der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Hauptschule und der Astrid-Lindgren-Förderschule betrifft: Sie werden nach den Herbstferien nicht wie geplant in das neue KGS-Gebäude einziehen – die Arbeiten sind in Verzug. Der neue Termin für den Schul-Wechsel steht bereits: die erste Januarwoche 2012.

Andre Stahlmann (vorne) und seine Kollegen verputzen Innenwände.

Im Juni waren die Planer noch optimistisch, dass in den Herbstferien der Neubau bezogen werden könnte. Und weil sich die KGS deutlich besser entwickelt als erwartet, sollten nicht nur Realschüler in den Neubau ziehen, sondern die Haupt- und Förderschüler gleich mit. Vorteil für die KGS: Sie kann sich am bisherige Standort Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule ausbreiten.

Das Hauptproblem liege in der Verknüpfung alter und neuer Bausubstanz, sagt Klaus Volkmer, Fachdienstleiter Schulen beim Landkreis. Grundsätzlich habe sich gezeigt, dass das Anknüpfen des Neubaus an das alte Abraham-Lincoln-Schulgebäude nicht so problemlos möglich war, wie die Planer gehofft hatten. An das bisherige Schulgebäude aus den 70er Jahren wird bei laufendem Schulbetrieb angebaut. Auf ein erweitertes Sockelgeschoss mit Pausen-Foyer-Zone wird – ähnlich wie beim bisherigen Gebäude – ein neuer zweistöckiger Kubus mit Unterrichtsräumen aufgesetzt. Von außen sieht das neue Gebäude fast fertig aus, doch im Innren tummeln sich noch die verschiedenen Handwerker. „Es gibt da verschiedene Gewerke, die aufeinander Rücksicht nehmen müssen. Solange das eine nicht abgeschlossen ist, kann das andere nicht beginnen. Wenn der Fußboden noch nicht fertig ist, kann der Fliesenleger nicht anfangen“, macht Volkmer deutlich.

Auswirkungen auf das grundsätzliche Ziel, zum Schuljahreswechsel 2012/13 die KGS am endgültigen Standort unterzubringen, erwartet Volkmer nach Rücksprache mit der Bauabteilung des Landkreises derzeit nicht.

Er macht auch deutlich, dass der Termin für den Umzug im Januar nicht ideal, aber mit den Schulen so abgestimmt sei: „Wir können ja nicht die Schule stilllegen und sagen: Wir ziehen jetzt um.“ Die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr scheide aus, es bleibe die erste Januarwoche. Vorteil für die Schüler: Die Weihnachtsferien werden sich um zwei Tage verlängern.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt