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Studie: Für 63 Prozent der Bundesbürger kommt ein Elektroauto infrage

Umweltfreundliche Mobilität liegt im Trend

Die Stimmung in der Automobilbranche ist gut – im ersten Halbjahr 2014 ist bei den Neuzulassungen insgesamt ein positiver Trend zu verzeichnen.

Der Wechsel zu einem Auto mit Elektromotor kommt demnach für 63 Prozent der Deutschen infrage. Für 24 Prozent von ihnen dürfte das Elektromodell aber nicht teurer sein als ein vergleichbarer Kfz-Typ mit konventionellem Antrieb, zwölf Prozent machen die Entscheidung von einer staatlichen Förderung abhängig. Ein Viertel der an Elektroautos interessierten Bundesbürger würde für einen alternativen Antrieb sogar einen höheren oder zusätzlichen Kredit aufnehmen. Gegen den Erwerb eines Autos mit alternativem Antrieb spricht nach Ansicht von 21 Prozent der Befragten vor allem die zu geringe Reichweite der Batterie. Sieben Prozent können sich ein Auto ohne Spritverbrauch grundsätzlich nicht vorstellen und vier Prozent empfinden das Aufladen als zu kompliziert.

Einen Dämpfer erhielt in der Umfrage dagegen das Konzept des Carsharings. Die Autofahrer wurden gefragt, was sie am ehesten tun würden, wenn sie ihr aktuelles Fahrzeug nicht mehr nutzen könnten: Ein Auto kaufen und ausschließlich dieses nutzen, ganz auf Carsharing umstellen oder das eigene Auto und Carsharing zusammen nutzen. Das Ergebnis: 80 Prozent der Befragten würden auch künftig ausschließlich auf das eigene Auto setzen. Für neun Prozent kommt Carsharing als Ergänzung zum eigenen Auto infrage – komplett auf den eigenen fahrbaren Untersatz verzichten würden jedoch nur sieben Prozent. djd/pt




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