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Wilkhahn will wieder auf Vorkrisenniveau wachsen / 21 Neueinstellungen seit Januar

Umsatz legt seit Jahresbeginn um 20 Prozent zu

Eimbeckhausen (mf). Die Krise – sie scheint endgültig überwunden. Der heimische Büromöbelhersteller Wilkhahn hat nach eigenen Angaben in der ersten Jahreshälfte ein Umsatzplus von knapp 20 Prozent gegenüber 2010 erzielt. Die guten Zahlen schlagen sich auch bei der Beschäftigung nieder.

Dr. Jochen Hahne

So hat das Unternehmen seit Anfang 2011 an seinem Hauptsitz in Eimbeckhausen die Zahl der Mitarbeiter um 21 auf jetzt 438 aufgestockt. Zum 1. August wurden allein 15 Auszubildende eingestellt, wie Firmensprecher Burkhard Remmers mitteilte. Weltweit sind derzeit insgesamt 562 Beschäftigte für Wilkhahn tätig.

Das Umsatzwachstum von fast 20 Prozent in den ersten sechs Monaten stimmt den geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Jochen Hahne optimistisch: Damit stünden die Chancen gut, die alte Rekordmarke von 94,6 Millionen Euro aus dem Vorkrisenjahr 2007 zu knacken. Die positive Entwicklung hatte sich bereits 2010 abgezeichnet, als Wilkhahn den Umsatz um 25 Prozent hatte steigern können. Größte Wachstumsstütze ist demnach der deutsche Heimatmarkt als „Konjunktur-Lokomotive“, wie es heißt. Steil bergauf entwickelt sich laut Hahne aber auch das Geschäft im Pazifikraum.

Zu verdanken hat Wilkhahn die Entwicklung nicht allein der gesamtwirtschaftlichen Situation, sondern auch neuen Produkten. Allen voran dem dreidimensional beweglichen Bürostuhl ON, der in der Firma als „ergonomischer Meilenstein“ gefeiert wird. „Dieser Bürostuhl gilt mittlerweile bei führenden internationalen Experten als bester der Welt: Von Sydney über London bis Chicago, von Sao Paulo über Tokio bis Frankfurt und Hannover ist ON mittlerweile mit Auszeichnungen gewürdigt worden“, freut sich Wilkhahn-Sprecher Remmers. „Darunter sind so bedeutende wie der ,Best of Competition’ und der ,Designpreis Deutschland 2011’, der als Preis der Preise gilt.“ Gleichzeitig habe das Unternehmen in großem Umfang in Kommunikationsmaßnahmen investiert, um den Vorsprung dauerhaft abzusichern. „Diese Aktivitäten aus dem ersten Halbjahr kommen erst in den nächsten Monaten richtig zur Wirkung“, ergänzt Hahne. Das Geschäft mit ON mache schon jetzt ein Drittel des Gesamtumsatzes aus. 2012 will Wilkhahn in einen größeren Umbau der Ausstellung am Standort Eimbeckhausen investieren.



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