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Neugier und Konzentration prägen "Nachtausgabe" / Neue CD "Blaupause" vorgestellt

Umjubeltes "Heimspiel" von Frizz Feick

Bückeburg (bus). Umjubeltes "Heimspiel" für Frizz Feick: Der nunmehr sechste Auftritt des Bückeburger Multitalents in der von der Volksbank in Schaumburg und unserer Zeitung offerierten Veranstaltungsreihe "Nachtausgabe" hat dem Publikum am Dienstag einen beinahe frenetischen Schluss applaus entlockt. Der Beifall hätte gut und gerne für mehr als die eine gebotene Zugabe gereicht, aber der Titel des Extrastücks "Famose letzte Worte" stand einer weiteren Fortführung des Konzerts selbstredend entgegen.

Feick, dessenöffentliche Aufführungen in jüngster Vergangenheit von relativ überschaubarer Zahl waren, präsentierte sich dem erwartungsfrohen Auditorium bestens gelaunt. In wechselnder Zusammensetzung unterstützt von Oliver Hartmann (Gitarre), Uli Meyer (Saxofon), Markus Setzer (Bass) und Kati Schifkowski(Gesang), brachte der Musiker (Keyboards, Gitarre, Gesang) mit sehr wenigen Ausnahmen Material seiner jüngsten Veröffentlichung "Blaupause" zu Gehör. Der Verzicht auf Rückgriffe in seinen zweifelsohne vorhandenen "Hit"-Fundus erwies sich als ebenso mutiger wie geschickter Schritt - die Schalterhalle des Geldhauses erlebte einen von Neugier und Konzentration geprägten Abend. Was den Hörgenuss enorm beförderte sowie einen störungsfreien Zugang zu technischen Finessen und textlichen Feinheiten eröffnete. Um ein Haar erinnerte der Auftritt an eine Zusammenkunft mitüberzähliger Prominenz, zu deren Beginn der Gastgeber die Besucher bittet, nicht jeden vorgestellten Promi einzeln zu beklatschen, sondern den Beifall bis zum Schluss aufzusparen. Dass dennoch reichlich Zwischenapplaus spendiert wurde, war dem Können der von Dirk Austen am Mischpult kongenial sekundierten Musikanten geschuldet. Besonders herzliche Aufnahme fand Kati Schifkowski, die nach Meinung zahlreicher Anwesender viel zu selten in ihrer Heimatstadt zu hören ist. Apropos "zu hören": Auf "Blaupause" bringt Feick wesentlich mehr zu Gehör als die elf Titel auflistende Inhaltsgabe vermuten lässt. Die CD enthält zwei sogenannte Hidden Tracks - versteckte Aufnahmen. Das bislang gut behütete Geheimnis erschließt sich auf zweierlei Weise. Zum einen ist im Begleittext der Neuveröffentlichung von einem "dreizehneiigen Elfling" die Rede, zum anderen beträgt die (am Computer ablesbare) offizielle Spieldauer des letzten Stücks "Fragezeichen" 16 Minuten und 45 Sekunden. "Fragezeichen" klingt indes nach sechs Minuten aus. Feick agiert auf dem Tonträger ein wenig großzügiger als in der "Nachtausgabe" und spendiert den Käufern gleich zwei "panamesische" Zugaben. Bezugsquelle: "Blaupause" kann in Bückeburg im Geschäft von Hanno Sareyka ("Books& More", Lange Straße) sowie über das Internet erworben werden: www.balladenladen.de




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