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UMD12/Recycling

Die Abfallwirtschaft trägt erheblich zum Klimaschutz bei, so das Fazit einer Studie von Öko-Institut und Ifeu (Institut für Energie- und Umweltforschung). Allein beim Siedlungsabfall und beim Altholz werden bereits heute jährlich knapp 18 Millionen Tonnen an CO2-Äquivalenten eingespart. Dies entspricht in etwa den CO2-Emissionen von 7,7 Millionen Autos.

Nach Berechnungen der Wissenschaftler könnten die schädlichen Treibhausgase bis zum Jahr 2020 um weitere rund zehn Millionen Tonnen CO2-Äquivalente jährlich reduziert werden. Die Voraussetzungen dafür wären: mehr Recycling, eine verbesserte stoffliche Verwertung der Abfälle und eine effizientere Technik in den Behandlungsanlagen.

Das Image und die Qualität von Recyclingprodukten haben sich im Laufe der Jahre verändert. Lautete die Botschaft der Umweltbewegung der 80er Jahre noch „wer umweltbewusst lebt, muss ästhetische Abstriche machen“, sieht man den Erzeugnissen heutzutage ihr Vorleben kaum oder gar nicht mehr an. Ein Beispiel dafür ist der „B2P“ (bottle to pen) dessen Gehäuse aus dem Recyclat von PET-Flaschen hergestellt wird. Den schlanken Stift gibt es in den Fabren Schwarz, Blau, Rot – und natürlich Grün. Der Name ist ja schließlich auch Programm.

Viel zu schade für die Deponie Zweite Chance für PET




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