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Thema Rathaus: Am Mittwoch tagen die Fraktionen / Gespräch mit Stift: Saal grundsätzlich verfügbar

Umbau ohne Anbau: Schäfer wirbt weiter

Obernkirchen (rnk). Am kommenden Mittwoch werden die Fraktionen tagen, Bürgermeister Oliver Schäfer wird noch einmal seinen Vorschlag, beim Umbau des Rathauses aus Kostengründen auf den Anbau und damit auf den Ratssaal zu verzichten, vortragen. Vorgelegt werden soll zudem eine zeichnerische Darstellung der Architektin, wie im umgebauten Rathaus zumindest die Ausschüsse genügend Platz für ihre Arbeit vorfinden werden.

Schäfer spricht von einem "Minimalziel", denn neben der politischen Arbeit soll im Umbau auch gewährleistet sein, dass die städtischen Mitarbeiter aus dem benachbarten Verwaltungsgebäude, der Langen Straße 1, ins umgebaute Rathaus umziehen können. Dahinter verbirgt sich wohl auch das Prinzip Hoffnung: Möglicherweise ist auch ohne Anbau nach dem Umbau ausreichend Platz für die Mitarbeiter, die zurzeit noch am Marktplatz im ausgelagerten Fachbereich 3 ihrer Arbeit nachgehen. Abgearbeitet hat Schäfer, wie er auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, die Vorgabe von Karl-Heinz Struckmeier. Der Vorsitzende des SPD- Stadtverbandes hatte gefordert, dass die Verwaltung räumliche Alternativen für die Ratssitzungen aufzeigen solle. Schäfer: "Da haben wir gute Möglichkeiten." Er habe mit dem Stift gesprochen, grundsätzlich und im Einzelfall stünde der Stiftssaal für Ratssitzungen zur Verfügung. Eine Aufgabe, der Schäfer sowieso nachgekommen wäre, wie er durchblicken lässt: Schließlich beträgt die geplante Umbauzeit ein Jahr - wenn alles gut läuft. Und in dieser Zeit tagt der Rat natürlich auch. Während bei den Gruppen von CDU/WGO sowie Grüne/WIR kaum Diskussionsbedarf besteht, weil beide mit einem Umbau ohne Anbau aus finanziellen Gründen gut leben können, wird es in der SPD wohl ein längeres Gespräch: Fraktionsvorsitzender Wilhelm Mevert hatte in der nicht-öffentlichen Sitzung des Fachausschusses vehement für einen Anbau plädiert. Rein rechnerisch könnte ein Beschluss im Stadtrat auch gegen die SPD umgesetzt werden, eine Mehrheit scheint Schäfer sicher. Doch der Bürgermeister hat im Vorfeld bereits seinen Wunsch bekannt gegeben: Er will keine knappe Abstimmung, die er gewinnt, sondern einen breiten Konsens, der die Lösung mitträgt. Und der schließt seine Partei mit ein.




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