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Röcker Siedlerfreunde halten Rückschau / Jubiläumsfest: 22 Tonnen Torf verteilt

Um mehr als das Doppelte gewachsen

Evesen (bus). Die Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung im Verband Wohneigentum Niedersachsen hat in der Gaststätte "Eveser Krug" auf ein ereignisreiches Jahr Rückschau gehalten - die Siedlerfreunde feierten im Mai ihr 50-jähriges Bestehen. "Dem Jubiläumsfest kommt natürlich ein ganz besonderer Stellenwert zu", betonte Vorsitzender Dietrich Rühle. Darüber hinaus verzeichnete die Gemeinschaft 2007 mit 66 Neueintritten den größten Zuwachs ihrer Geschichte.

"Wir sind in den zwei zurückliegenden Jahren um mehr als das Doppelte ge- wachsen", verdeutlichte der angesichts von aktuell 224 Mitgliedern sichtlich zufriedene Vorsitzende. Rühle, der den Siedlern seit sieben Jahren vorsteht und seit 19 Jahren dem Vorstand angehört, betrachtete ebenfalls mit Zufriedenheit, dass an derHauptversammlung 126 Personen teilnahmen. Auch beeindruckend: Im März 2007 verteilten 18 fleißige Helfer insgesamt 22,5 Tonnen Torf, Blumenerde und Rindenmulch an die Mitgliedschaft. Dass die finanzielle Bewältigung des 50. Geburtstages nur eines kleinen Griffs in die Rücklagenschatulle bedurfte, bescherte Kassierer Harald Jäpel einen Sonderapplaus. Vize-Chef Wolfgang Voigt erinnerte an die Unterstützung von 44 Sponsoren. "Ohne deren Mitwirkung wären wir pleite gewesen." Die Versammlung bestätigte den zweiten Vize-Vorsitzenden Reinhard Radicke ebenso einstimmig in seinem Amt wie Kassierer Jäpel. Den Posten des im vergangenen Jahr verstorbenen Schriftführers Franz-Werner Uhde übernahm Friedrich Wittbart. Rühle würdigte die Verdienste der langjährigen Mitglieder Helmut Bauer, Winfried Hanisch, Lothar Lauenroth, Peter Davidovic und Winfried Raeke (jeweils 25 Jahre Zugehörigkeit) sowie Alfred Neufing, der den Siedlern seit fünf Jahrzehnten die Treue hält. Thorsten Kruckenberg, Vertragsanwalt des Landesverbands, setzte die Versammlungüber einige der vielseitigen Facetten des Erbrechts in Kenntnis. Der Experte sprach sich gegen Erb- respektive Überlassungs- oder Übergabeverträge aus und plädierte für die Aufsetzung eines individuellen Testaments.




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