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Trainerwechsel bei der HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf / Ralph Schönemeier übernimmt

Ulf Severin muss "seinen Hut nehmen"

Handball (mic). Ein weiterer Trainerwechsel in der WSL-Oberliga. Die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf hat sich vor der Partie beim Tabellenvierten SV Alfeld II von Trainer Ulf Severin getrennt.

Die Verantwortlichen der HSG sahen kurz vor dem Saisonende und dem drohenden Abstieg aus der Liga doch noch kurzfristig Handlungsbedarf und trennten sich von ihrem bisherigen Trainer Ulf Severin. "Zwei Siege aus drei Spielen sind anscheinend zu wenig! Ich bin tief enttäuscht über die Art und Weise der Trennung. Carsten Waltemate hat mir die Nachricht im Auftrag des Vorstandes überbracht. Vor dem Dienstagstraining habe ich mich von der Mannschaft verabschiedet", erklärte der verärgerte Severin. "Wir haben den anstehenden Wechsel lediglich vorgezogen! Es musste ein Signal für die verunsicherten, jungen Leute gesetzt werden. Der Unmut war da und wir wollten die Tendenz der Abwanderung der Spieler bei einem möglichen Abstieg bremsen", führt HSG-Vorsitzender Hermann Faust aus. Diese Maßnahme sei nicht persönlich gegen Ulf Severin, sondern perspektivisch das Beste für die HSG! "Das ist natürlich eine bittere Entscheidung und unglücklich für Ulf. Ob es zu spät war, wird sich zeigen. Wir sind nicht total hoffnungslos", meint Faust. Als Nachfolger präsentierte der Klub ein unbekanntes Gesicht aus Seelze. Ralph Schönemeier, der zuletzt als Co-Trainer beim TSV Anderten aktiv war, wird bereits im Nachholspiel in Alfeld auf der Bank sitzen. "Er ist B-Lizenz Inhaber und soll für eine vernünftige Ausbildung der jungen Spieler sorgen. Gerade weil wir auch eine starke Jugend haben ist er der richtige Mann. Leider haben sich die Verhandlungen etwas hingezogen. Am Sonntag wird ihn Jürgen Grund unterstützen", erklärt HSG-Vorsitzender Hermann Faust. Im Nachholspiel beim Tabellenvierten hängen die Trauben für die abstiegsgefährdete HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf sehr hoch. Allerdings ist für die spielstarken Gastgeber von der Leine die Saison praktisch schon gelaufen. In das Meisterschaftsrennen können die Alfelder nicht mehr eingreifen. Unter diesen Vorzeichen und mit der richtigen Einstellung ist den Weserstädtern durchaus eine Überraschung zuzutrauen. Taktisch gilt es bei der Regionalliga-Reserve den wurfstarken Michael Schüller und Torsten Knoke zu neutralisieren. Die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf wird in Bestbesetzung auflaufen. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.



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