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Typisierung: Fast 120 Menschen wollen helfen

BAD MÜNDER. „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein.“ Diesen Spruch kennt fast jeder. Ziel der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKSD) ist es, den Blutkrebs zu besiegen. Auch beim Herbstfest in Bad Münder gab es jetzt eine Registrierungsaktion, und das Ergebnis übertraf alle Erwartungen.

„Das ist ein echter Rekord“, freut sich Monika Reinecke. Die Ernährungsberaterin ist Schriftführerin der Wirtschaftsvereinigung und hatte die Typisierungsaktion der DKSD organisiert. Mit der Hilfe der „Freunde des Osterbergs“, einer Laufgemeinschaft, wurde die Aktion in den Geschäftsräumen von Michael Maly aus dem WV-Vorstand durchgeführt. Einen Tag lang konnten sich dort potenzielle Spender zwischen 17 und 55 Jahren registrieren lassen. Spender wird man entweder durch die Registrierung per Abstrich aus der Wangenschleimhaut oder durch eine Blutabnahme bei einer der größeren Registrierungsaktionen. Das genetische Material, das die Wattestäbchen enthalten, wird auf genetisch relevante Merkmale hin analysiert und klassifiziert: eine wichtige Information für die spätere Vermittlung einer Stammzellenspende.

„Für eine Stadt in der Größenordnung von Bad Münder ist das ein Superergebnis“, so Susanne Graf, die bei der Aktion die Kartei verwaltete. Ursprünglich waren die Initiatoren aufgrund von Vergleichszahlen von lediglich 60 Spendewilligen ausgegangen. Am Ende waren es fast doppelt so viele.hzs




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