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TSV Havelse mit fünf heimischen Kickerinnen bestückt

TuSG empfängt "SG Schaumburg"

Frauenfußball (pm). Für die TuSG Wiedensahl steht mit der Partie am Sonnabend (16.30 Uhr) gegen den TSV Havelse II erneut ein Vergleich mit einem weiteren Aufsteiger an.

Trainer Kay Busche hofft gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Nils Lebherz auf die Genesung seiner beiden Führungsspielerinnen Kim Sendler (Libero) und Carola Liebrecht (Sturm). Bei der Torjägerin deutete zuletzt aber alles auf einen längerfristigen Ausfall hin. Als eines der Hauptprobleme beim Fehlstart in der neuen Spielklasse sieht Busche die schwere Akklimatisierung seines Teams. "Wir sind im letzten Jahr in der Kreisliga zu selten wirklich gefordert gewesen. Jetzt geht es ganz anders zu", erzählt er. Schnelle Gegentore, wie zuletzt in Weyhe bereits nach 40 Sekunden, nagen am Selbstvertrauen. Ein Erfolgserlebnis könnte deshalb so etwas wie eine Wende herbeiführen. Gegen den TSV Havelse II wäre das zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber eine Riesenüberraschung. Der Garbsener Klub verfügt inzwischen über eine Kolonie von fünf schaumburger Spielerinnen. Melanie Sieker (ehemals Haste), Silke Homeier und Jessica Koller (beide Bückeberge) sowie Meike Stickel und Yvonne Tünnermann (beide Pollhagen) haben heimische Wurzeln und machen den TSV zu einer Art "SG Schaumburg". Allerdings laufen alle fünf normalerweise in der Niedersachsenligaelf der Havelser auf und dürften deshalb am Sonnabend beim Gastspiel der Reserve in Wiedensahl nicht am Start sein.

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