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Oberligist kassiert ein 49:102-Debakel beim Angstgegner TK Hannover / Kein Spieler erreicht Normalform

TuS Lindhorst ist von allen guten Geistern verlassen

Basketball (rh). Eine katastrophale Leistung bot der Oberligist TuS Lindhorst beim 49:102-Debakel gegen den Angstgegner TK Hannover.

Nur 49 erzielte Punkte in einem Spiel, wann hat es das bei den Herren des TuS zuletzt gegeben? Selbst die "älteren Herren" im Verein zucken bei dieser Frage nur ratlos mit den Schultern. Angstgegner hin, Angstgegner her - ein solches Leistungstief ist damit kaum zu erklären. TKH-Coach Horst Ronthaler war als Sieger fast genau so betroffen wie die Lindhorster Verlierer: "Ich glaube einfach, dass Lindhorst bereits vor dem Spiel die Hosen voll hatte. Einfach unerklärlich, der TuS hat starke Distanzschützen und gute Center." Bereits in den ersten Sequenzen des Spiels, als noch nichts Entscheidendes passiert war und die beiden Teams noch nahe beieinander lagen, konnte man erkennen, was da auf den TuS an diesem Tage zukommen würde. Nach zwei erfolgreichen Würfen von Victor Burhanau begann das Drama. Binnen weniger Minuten produzierte die Mannschaft sieben Turn-overs (Ballverluste) und schickte damit den TK Hannover in einen wahren Sturmlauf. Als der TuS verzweifelt versuchte, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, kam dann auch noch Pech dazu. Die Bälle wollten einfach nicht in den Korb fallen, während auf der anderen Seite der TKH, allen voran der unglaubliche Kevin Klipsch den Lindhorstern einen Dunking nach dem anderen um die Ohren haute. Bis auf zwölf Punkte kam Lindhorst kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal heran, doch auch da warenes wieder unnötige Ballverluste, die den TKH bis zur Pause auf 49:26 davon ziehen ließen. Nach einem 17:8-Lauf der Hannoveraner nach dem Seitenwechsel war die Partie gelaufen. Mit viel Anstrengungen (ein geordnetes Spiel gelang dem TuS an diesem Tageüberhaupt nicht) hätte die Gerhardt-Truppe zwar das Ergebnis etwas freundlicher gestalten können, doch entschied man sich beim TuS dafür, den Bankspielern längere Spielpraxis zu geben. TuS: Allak 2, Victor Burhanau 12, Judt, Gerhardt 6, Glänzer 10, David Bednareck 5, Brenneke 10, Blome 4, Sessoyeff.

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