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Turm als erster Stock

Volksdorf (mw). Die Ortsfeuerwehr Volksdorf-Kuckshagen hat ihren neuenÜbungsplatzes auf dem Hof von Dirk Schmidt (Volksdorf Nr. 28) der Bestimmung übergeben. Bei der Feierstunde erinnerte Samtgemeindebrandmeister Dieter Köpper daran, dass das Üben für den Ernstfall gegenüber dem für Wettbewerbe Vorrang hat.

Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Volksdorf-Kuckshagen scheinen in gewisser Weise etwas wasserscheu zu sein. Warum? Anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Übungsplatzes war ursprünglich auch eine Vorführung der Feuerwehr-Aktiven geplant. Wegen des Regens habe man aber kurzfristig beschlossen, diesen Programmpunkt ausfallen zu lassen, erklärte Ortsbrandmeister Martin Opfermann. "Da machen wir ganz viele Sachennass." Durchaus plausibel war das Argument, dass die Schläuche und Gerätschaften anschließend schlecht im Feuerwehrgerätehaus getrocknet werden können. Das Herzstück des zur Vorbereitung auf Wettbewerbe genutzten Übungsplatzes ist laut Opfermann ein rund vier Meter hoher stählerner Turm, der quasi als Ersatz für das erste Obergeschoss eines echten Gebäudes dient. Dieter Köpper, der Samtgemeindebrandmeister Niedernwöhren, mahnte bei aller Freude über das neue Trainingsgelände, dass der normale Dienstbetrieb aufrechterhalten "und nicht den Wettkämpfen geopfert" werden sollte. Das Üben für den Ernstfall sei das Wichtigste. Als eine "tolle Sache" bezeichnete Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke den Übungsplatz. Offensichtlich sei die Ortsfeuerwehr nach einer schwierigen Zeit weiterhin im "Aufwind".




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