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Zwei Turniersiege in der Halle – aber die rote Laterne in der Bezirksoberliga

Tündern nur in der Halle top

Die Hinrunde der laufenden Saison lässt sich beim immer noch sieglosen Bezirksoberliga-Schlusslicht HSC BW Tündern in einem Wort zusammenfassen: desaströs. Nach 14 Spieltagen haben die „Schwalben“ erst magere zwei Pünktchen auf dem Konto. Das war´s.

Bezirksoberligist HSC BW Tündern zählt auch beim 3. Dewezet-Supe

Von dem vor Saisonbeginn verkündeten Ziel ist der HSC meilenweit entfernt. Nach Platz acht in der vergangenen Bezirksoberliga-Saison wollte Milan Rukavina mindestens Siebter werden. Aber der Trainer, der erst im Sommer als Nachfolger von Wilfried Bergmann zum Bezirksoberligisten gekommen war, ist schon wieder Geschichte. Wegen chronischer Erfolglosigkeit warf der gebürtige Kroate noch vor der Winterpause das Handtuch. Eigentlich wollte Rukavina in Tündern einen Neuanfang starten. Aber er musste erkennen, dass die Blau-Weißen die Abgänge von Matthias Günzel, René Hau und den Sfalanga-Brüdern (alle SSG Halvestorf) sowie Dominic Meyer (Preußen Hameln) nicht verkraften konnten.

Der Kader ist zwar mit vielen jungen Talenten gespickt: unter anderem Bastian Kuska, Timo Möller, Lukas Kelle, Tobias Schulz und Mohamed Safwan. Unterm Strich reicht die Qualität des Kaders für die Bezirksoberliga aber nicht aus. Nur ein Wunder könnte den Sturzflug der „Schwalben“ Richtung Bezirksliga noch stoppen.

Nach dem Rücktritt von Rukavina übernimmt Co-Trainer Sakir Urunow bis Saisonende das Kommando. Im Sommer kehrt dann Siegfried Motzner, der den TSV Klein Berkel am Saisonende verlassen wird, als Trainer an seine alte Wirkungsstätte zurück. Besser läuft es für Tündern in der Halle: Nach der miserablen Hinrunde dürften für die Bezirksoberligakicker die beiden Turniersiege beim TBH- und Hans-Hoppe-Cup Balsam für die Seele gewesen sein. Auch was den Turniersieg beim Supercup angeht, wird der HSC ein Wörtchen mitreden. aro

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