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Seeprovinzler beim Volksbank Masters in Lüdersfeld im Halbfinale / Niedernwöhren gegen Evesen 2:3

TSV Hagenburg schlägt den SC Rinteln mit 1:0

Fußball (peb). Durch einen 1:0-Erfolg gegen den SC Rinteln in der Vorrunde des Volksbank Masters in Lüdersfeld schaffte der TSV Hagenburg gestern Abend den Sprung in das Halbfinale gegen den VfL Bückeburg, das am Donnerstag um 20 Uhr in Lüdersfeld angepfiffen wird. In der zweiten Partie setzte sich gestern Abend der VfR Evesen gegen den TuS Niedernwöhren mit 3:2 durch und trifft am Donnerstag um 18.15 Uhr im Halbfinale auf den FC Stadthagen.

TSV Hagenburg - SC Rinteln 1:0. Das junge Team des SC Rinteln bestimmte in den ersten 15 Minuten das Spielgeschehen, ohne sich eine echte Torchance zu erarbeiten. Mit zunehmender Spielzeit wurde Hagenburg stärker und übernahm das Kommando. Bis zur Pause hatten Timo Tegtmeier, Simon Stolte und Marc- Philipp Drewes die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber entweder an SCR-Keeper Andreas Wellhausen oder am eigenen Unvermögen. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Hagenburg die größeren Spielanteile. Aber Rinteln stand in der Abwehr recht sicher und ließ keine Torchancen zu. Das Tor des Spiels in der 66. Minute: Nach einer hohen Flanke in den Strafraum sprang das Leder auf dem regennassen Rasen an den Fuß von Nils Rinne und von da in das Rintelner Gehäuse. Aber die Rinne-Elf gab sich noch nicht geschlagen, kämpfte verbissen um jeden Ball. Doch in der Offensive lief nicht viel zusammen. Als Timo Tegtmeier in der 75. Minute nach einer Beleidigung die Rote Karte sah, nutzte Rinteln die Überzahl zu einer Schlussoffensive. In der 80. Minute fast der Ausgleich: Nachdem TSV-Keeper Daniel Beißner einen Schuss nur abklatschen konnte, kam Ali Al Fahad einen Meter vor der Torlinie an den Ball, konnte aber die nasse Kugel nicht über die Linie bringen. Rintelns Trainer Thorsten Rinne war trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Trotz der harten Vorbereitung zeigte sich das Team läuferisch engagiert und in der Defensive gestärkt. Nur in der Offensive fehlte es an Durchschlagskraft. Für TSV-Trainer Oliver Blume war Rinteln kein echter Prüfstein. Erst die Partie gegen Bückeburg wird zeigen, wo der TSV Hagenburg steht. TSV: Beißner, Berg, Bergmann, Tegtmeier, T. Kreft (80. Diers), Dawud, S. Kreft, Stolte, Niehad, Smajlajk, Marc-Philipp Drewes. SCR: Wellhausen, Schweppe (60. Geisler), Marten, Alles, Kurka, D. Rinne (75. Philippzig), Schulz (70. Wallenstein), Möller, Özkan, Hänke (30. Al Fahad), N. Rinne. VfR Evesen - TuS Niedernwöhren. Die Abtastphase beider Teams dauerte 45. Minuten. Keine Mannschaft wollte ins offene Messer laufen, kontrollierte Offensive lautete die Devise. Lediglich zweimal gab es so etwas wie eine Torchance. In der 30. Minute hämmerte Dimitri Bujmov das Leder knapp neben das Tor von Niedernwöhrens Keeper Veit Ehlerding, der seit der 5. Minute für den verletzten Sören Schütte zwischen den Pfosten stand, und fünf Minuten später strich der Schuss von Eugen Gutsch knapp am TuS-Gehäuse vorbei. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine klasse Partie mit vielen Torraumszenen und zahlreichen Toren. Tim Buchwald lochte schon in der 46. Minute zum 1:0 für Niedernwöhren ein. Benjamin Fietz erhöhte in der 50. Minute sogar auf 2:0. Evesen meldete sich mit dem 1:2-Anschlusstreffer in der 60. Minute durch Juri Pineker ins Spiel zurück und schaffte in der 74. Minute durch Marcel Baluschek den 2:2-Ausgleich. In der 78. Minute vergab Fietz die erneute Führung für Niedernwöhren, als er per Elfmeter an VfR-Keeper Andy Münster scheiterte. In der Schussphase der Partie noch einmal ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für den VfR Evesen. Als in der 84. Minute Alexander Rettig von der Grundlinie den Ball hart vor das TuS-Tor zog, wurde das Leder unhaltbar für Veit Ehlerding zum 3:2 abgefälscht. TuS: Schütte (5. Ehlerding), Scholz, Stadtkowitz, Mensching (46. J. Andresen), Blaume, Fietz, Schwalm (60. S. Andresen), Carganico, Führing, S. Büngel (60. T. Büngel), Buchwald. VfR: Münster, J. Reygers (60. Pineker), Adsiz, Müller, Rettig, Nowak, Gutsch, Bujmov (60. Daniel Drewes), Mieruch (70. Felix), Baluschek, Schröder.




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